Zum Hauptinhalt springen

Wochenende der Wahrheit für Sauber

Gelingt dem Schweizer Formel-1-Rennstall in Malaysia die Bestätigung für den grossartigen Saisonauftakt? Das sagen die Protagonisten.

Hoffnungsträger: Gelingt Felipe Nasr in Sepang erneut ein Glanzresultat für Sauber?
Hoffnungsträger: Gelingt Felipe Nasr in Sepang erneut ein Glanzresultat für Sauber?
Keystone

Felipe Nasr, zum Saisonstart in Melbourne mit seinem 5. Rang der gefeierte Mann beim Schweizer Sauber-Rennstall, ist zuversichtlich, dass er seinen Coup in Sepang wiederholen kann. «Ich freue mich sehr auf den Grossen Preis von Malaysia. Im Vergleich zu Melbourne wird der Start in dieses Rennwochenende für mich ein wenig einfacher werden, da ich die Strecke aus früheren Rennserien sehr gut kenne», erklärte der Brasilianer.

Aufgrund der guten Wintertests sei er zuversichtlich, dass das Layout der Strecke in Sepang seinem Auto gut liegen werde. «Der Kurs hat einige lange Geraden sowie schnelle Kurven, weshalb ich davon ausgehe, dass wir wahrscheinlich einen recht grossen Reifenverschleiss haben werden. Positiv ist die hohe Endgeschwindigkeit des Sauber C34 auf den Geraden, wobei uns etwas mehr Abtrieb sicher dabei helfen würde, in den schnellen Kurven Rundenzeit gutzumachen», so Nasr weiter.

«Der Grosse Preis von Malaysia ist wegen der hohen Luftfeuchtigkeit und Hitze einer der schwierigsten im Kalender. Man muss körperlich zu 100 Prozent fit sein. Ich habe in der Winterpause sehr hart an meiner Fitness gearbeitet und bin mir sicher, in Malaysia gut vorbereitet zu sein», sagte Nasrs Teamkollege Marcus Ericsson, in Melbourne ausgezeichneter Achter. «Vor dem Rennen in Sepang habe ich zusätzlich eine Woche im Trainingslager in Thailand verbracht, um mich an die klimatischen Bedingungen anzupassen.»

Optimismus strahlt auch Giampaolo Dall’Ara aus, der leitende Sauber-Ingenieur an der Rennstrecke: «Der C34 hat sich in Melbourne als schnell und zuverlässig erwiesen, und das Team freut sich nun darauf, zu sehen, wie sich das Auto bei deutlich anderen äusseren Bedingungen verhält, wie sie in Malaysia typisch sind.» Erstens spielten auf der Strecke in Sepang die mittelschnellen und schnellen Kurven eine dominante Rolle. Zudem sei der Kurs fahrerisch sehr anspruchsvoll. Weil die Strecke so breit sei, gebe es an einigen Stellen mehrere unterschiedliche Ideallinien. Zweitens seien die klimatischen Verhältnisse meistens extrem und verlangten den Piloten wie auch den Autos alles ab.

«Die Chancen auf weitere Punkte stehen nach dem vielversprechenden Saisonauftakt nicht schlecht, zumal Sauber anders als in Australien diesmal ein normales Wochenende wird abspulen können. Die neuen Benzin-Messmethoden greifen hier noch nicht, sodass die Ferrari-Power noch einmal voll ausgenutzt werden kann», urteilt das «Motorsport-Magazin». Bei aller Euphorie dürfe man aber nicht vergessen, dass das Melbourne-Resultat vor allem durch Nasrs guten Start zustande gekommen sei. Und verglichen mit dem Albert Park Circuit könne man auf der breiten Sepang-Piste sehr gut überholen. Oder anders gesagt: Es ist in Malaysia schwieriger, die Position gegen ein eigentlich schnelleres Auto zu verteidigen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch