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Nach seiner Rückkehr gibt sich Maradona kämpferisch

Nach der Rückkehr von seiner Abspeck-Kur in Italien hat der argentinische Nationaltrainer Diego Maradona seinen Führungsanspruch bekräftigt.

"Hier entscheide ich. Alle werden angehört, aber die letzte Entscheidung liegt bei mir", betonte der bisher glücklose frühere Weltklassespieler am Donnerstag in Buenos Aires. "Bevor ich heute nicht angekommen war, hat niemand gewusst, welche Spieler gegen Ghana antreten werden", betonte Maradona selbstbewusst. "Mir schreibt niemand etwas vor", forderte er seine zahlreichen Kritiker heraus.

Die hatten ihn nach mehreren Niederlagen der Nationalelf in den Qualifikationsspielen für die WM 2010 in Südafrika und seiner überraschenden Reise nach Italien schon fast abgeschrieben. Für das Freundschaftsspiel kommenden Mittwoch gegen Ghana in Cordoba (Arg) berief Maradona 19 Spieler aus der nationalen Liga, darunter die Veteranen Ariel Ortega und Martín Palermo.

An diesem Freitag werde er die Aufstellung für die beiden entscheidenden nächsten Qualifikationsspiele für die WM gegen Peru am 10. Oktober und gegen Angstgegner Uruguay am 14. Oktober bekanntgeben. Maradona bekräftigte jedoch sein grundsätzliches Vertrauen in die Mannschaft. "Sie sind alle sehr gut. Ich bin mir sicher, dass sie plötzlich zeigen werden, wozu sie fähig sind", sagte der Weltmeister von 1986. Zwei Spieltage vor Ende der Qualifikation belegt das Team um Superstar Lionel Messi in Südamerika den fünften Tabellenplatz, der am Ende nur zu Barragespielen gegen ein Team aus Nord- und Mittelamerika berechtigt.

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