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Pedersen und Oswald holen SM-Titel

An den Schweizer Skeleton-Meisterschaften in St. Moritz gingen die Titel an zwei Athleten, welche an den Olympischen Spielen von Vancouver teilgenommen hatten.

Pascal Oswald und die vom Spitzensport zurückgetretene Maya Pedersen setzten sich mit grossem Vorsprung durch. Beide triumphierten bereits im letzten Jahr.

Für Pedersen ist es der zehnte SM-Titel seit 1997. Die in Norwegen wohnhafte Bernerin ist auf nationaler Ebene auch nach ihrem Abschied aus dem Weltcup und im Alter von 38 Jahren eine Klasse für sich. Pedersen verabreichte ihren Konkurrentinnen eine regelrechte Ohrfeige. Die Zweite, die frühere Bobfahrerin Marina Gilardoni, büsste nach zwei Durchgängen 2,63 Sekunden ein. Barbara Hosch, die während der ersten Hälfte der laufenden Saison die Schweiz im Weltcup vertreten hatte, verlor als Bronze-Gewinnerin knapp drei Sekunden. Ein Debakel erlebte Jessica Kilian. Die dunkelhäutige Zürcherin, 2007 und 2008 EM-Vierte, verfehlte das Podest deutlich. Sie soll nun in den Weltcup einsteigen. Vieles deutet darauf hin, dass Kilian (wie ihre Landsfrau Hosch in Nordamerika) auf internationalem Top-Niveau chancenlos bleibt.

Pascal Oswald meldete sich mit einer starken Leistung zurück. Seit seinem 16. Rang von Vancouver war es um den 30-jährigen Zürcher noch ruhiger geworden. In der Vorbereitung auf diese Saison hatte er sich eine Leisten-Verletzung zugezogen, wegen der er bei den im Hinblick auf die Weltcups in Nordamerika angesetzten Ausscheidungen massiv handicapiert war. Er musste schliesslich Daniel Mächler und Lukas Kummer den Vortritt lassen. Jetzt, da die Verletzung auskuriert ist, steht Oswald wieder zuoberst in der Hierarchie. An den Schweizer Meisterschaften distanzierte er den Rest um 1,26 Sekunden und mehr. Routinier Mächler wurde Zweiter, Newcomer Kummer gar nur Fünfter. Für die Weltcups in der zweiten Saisonhälfte sind Oswald und Mächler gesetzt.

Inzwischen zeichnet sich ab, dass Oswald seine Karriere um ein paar Jahre verlängern könnte. Nachdem er am Ende des vergangenen Winters den Rücktritt nicht kategorisch ausgeschlossen hat, nimmt er heute die Weltmeisterschaften 2013 in St. Moritz und die Olympischen Spiele 2014 in Sotschi fest ins Visier.

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