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Tag der offenen Tür bei Wacker

Die Thuner Handballer verlieren in Winterthur 27:36 und patzen vorab in der Defensive.

Noah Haas versucht, die Winterthurer Hintermannschaft zu überwinden.
Noah Haas versucht, die Winterthurer Hintermannschaft zu überwinden.
zvg/Martin Deuring

Sie verloren mit Marcel Hess, Jonas Langerhuus, Roman Sidorowicz und Marvin Lier in den letzten 16 Monaten zentrale Kräfte. Sie steckten im Frühjahr in grossen finanziellen Schwierigkeiten. Sie bekunden Verletzungspech. Sie müssen den rechten Flügel mit Rechtshändern besetzen. Aber: Sie führen die Tabelle souverän an.

Was die Winterthurer gegenwärtig leisten, ist bemerkenswert. Und in diesen Tagen erfreuen sie sich offensichtlich einer besonders guten Form. 36:27 schlugen sie Wacker, nachdem sie vor Wochenfrist den BSV Bern in dessen Halle deklassiert hatten. Offensiv und vorzüglich verteidigen, rasch umschalten, schnell abschliessen: Pfadi spielte an diesem Mittwochabend, wie Pfadi eben spielt.

Entgegenzusetzen hatten die Thuner erstaunlich wenig. Oft konnten die Hausherren nahezu ungehindert werfen, und der zuletzt überzeugende Keeper Flavio Wick kam nie in Fahrt, machte am Ende beider Halbzeiten dem jungen Tim Zuege Platz. Das Angriffsspiel klappte gleichfalls nicht nach Wunsch, die relativ hohe Anzahl Tore ist dem hohen Tempo der Partie geschuldet.

Die Oberländer warten unverändert auf den ersten Punktgewinn in der im Sommer 2018 fertiggestellten Axa-Arena. Und nachdem sie in der Meisterschaft nun zweimal deutlich verloren haben, stehen sie in einer Woche im Cup unter Druck.

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