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Protest des Schweizer Verbandes gutgeheissen

Das EM-Qualifikationsspiel Russland - Schweiz (36:34) vom 27. Oktober wird möglicherweise wiederholt. Das Schiedsgericht des Europäischen Verbandes heisst den Protest des Schweizer Verbandes gut.

Allerdings kündigte der EHF auf seiner Homepage bereits an, gegen den Entscheid seines eigenen Schiedsgerichts zu rekurrieren.

In der Partie in Tschechow lag die Schweiz wenige Sekunden vor Schluss mit einem Tor im Rückstand und war im Angriff. Der EHF-Delegierte unterbrach wegen eines angeblichen Wechselfehlers das Spiel und verhängte gegen die Schweizer eine Zwei-Minuten-Strafe, womit die Russen wieder in Ballbesitz kamen und sich den Sieg sicherten.

Die SHV-Delegation legte nach Spielschluss Protest ein, der nun, fast drei Monate später, gutgeheissen wurde. Im Urteil heisst es, dass es sich beim fraglichen Entscheid der Schiedsrichter nicht um einen Tatsachenentscheid handelte, den sie aufgrund eigener Beobachtungen fällten. Vielmehr setzten sie einfach die Anweisungen des Delegierten um und konnten diese weder als richtig noch als falsch beurteilen. Videobilder, welche der SHV vorlegte, dokumentierten später, dass kein Wechselfehler vorlag. Weil der Entscheid eine unmittelbare Auswirkung auf den Spielausgang hatte, wurde dem Protest der Schweizer stattgegeben.

Ein Wiederholungsspiel müsste gemäss dem Schiedsgericht von der EHF organisiert werden.

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