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Rad: Spanien gibt Blut aus Fuentes-Labor nicht heraus

Spanien gibt die Blutbeutel aus dem Labor des mutmasslichen Dopingarztes Eufemiano Fuentes nicht heraus und es können damit keine Sperren verhängt werden.

Die internationalen Sportverbände hofften, bei Herausgabe der Blutbeutel gegen die in den grossen Skandal um die "Operacion Puerto" verwickelt gewesenen Radprofi handeln zu können. Ein Madrider Berufungsgericht entschied aber, dass die spanische Justiz die beschlagnahmten Blutbeutel verdächtiger Fahrer nicht den Verbänden zur Verfügung stellen darf. Es lehnte nach Presseberichten vom Freitag in zweiter Instanz entsprechende Anträge der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA), des Radsport-Weltverbandes (UCI) und des spanischen Radsportverbandes ab.

Die spanische Polizei hatte bei der "Operacion Puerto" (Operation Bergpass) rund 100 Blutproben sichergestellt. Mehr als 50 Radprofis gerieten unter Dopingverdacht, darunter der Tour-de-France-Sieger von 1997, Jan Ullrich, und der frühere Giro-Sieger Ivan Basso. Auch spanische Stars wie der diesjährige Tour-Sieger Alberto Contador oder Alejandro Valverde wurden mit dem Skandal in Verbindung gebracht. Bis auf Basso, der ein Teil-Geständnis ablegte, bestritten alle anderen Profis die Dopingvorwürfe.

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