Zum Hauptinhalt springen

Stefan Küng holt überraschend Bronze

An der Strassen-WM in England wird der Schweizer Stefan Küng hervorragender Dritter. Neuer Weltmeister ist der Däne Mads Pedersen.

Missliche Bedingungen herrschen bei der Austragung der 92. Strassen-WM. Die Strecke musste wegen Dauerregens von 285 auf 261 Kilometer verkürzt werden.
Missliche Bedingungen herrschen bei der Austragung der 92. Strassen-WM. Die Strecke musste wegen Dauerregens von 285 auf 261 Kilometer verkürzt werden.
Justin Setterfield/Getty Images
Ein Quintett an der Spitze: Matteo Trentin, Mads Pedersen, Mathieu Van Der Poel, Stefan Küng und Gianni Moscon.
Ein Quintett an der Spitze: Matteo Trentin, Mads Pedersen, Mathieu Van Der Poel, Stefan Küng und Gianni Moscon.
Tim de Waele/Getty Images
Im Endspurt hat der Däne Mads Pedersen die besten Beine und siegt vor Matteo Trentin und Stefan Küng.
Im Endspurt hat der Däne Mads Pedersen die besten Beine und siegt vor Matteo Trentin und Stefan Küng.
Justin Setterfield/Getty Images
Pedersen krönt sich im Dauerregen zum Weltmeister und feiert den grössten Erfolg seiner Karriere.
Pedersen krönt sich im Dauerregen zum Weltmeister und feiert den grössten Erfolg seiner Karriere.
Tim de Waele/Getty Images
1 / 6

Ein Trio machte den Sieg in Harrogate unter sich aus. Der Sieg ging an den Dänen Mads Pedersen, der sich vor dem Italiener Matteo Trentin durchsetzte. Stefan Küng ging im Endspurt die Kraft aus. Gianni Moscon und Favorit Mathieu van der Poel hatten in der kleinen Gruppe vorher abreissen lassen.

Für Küng war der dritte Platz der verdiente Lohn für eine aktive Fahrweise, nachdem er im Zeitfahren als Zehnter noch enttäuscht hatte. Letztmals gewann Markus Zberg mit Silber 1999 in Verona eine Medaille für die Schweiz in einem WM-Strassenrennen. Oscar Camenzind wurde 1998 Weltmeister im holländischen Valkenburg.

Titelverteidiger Valverde ausgestiegen

Der Titelverteidiger Alejandro Valverde gab das Rennen vorzeitig auf. Auf der 261 Kilometer langen Strecke von Leeds nach Harrogate stieg der 39-jährige Spanier vom Rad, wie sein Team Movistar bestätigte. Auf dem Kurs herrschten widrige Bedingungen mit Regen und starkem Wind, zeitweise fiel auch das TV-Signal aus. Neben Valverde waren zahlreiche andere Profis frühzeitig ausgestiegen, darunter auch Vuelta-Sieger Primoz Roglic aus Slowenien sowie die belgischen Mitfavoriten Philippe Gilbert und Remco Evenepoel.

Die restlichen Schweizer hatten mit der Entscheidung nichts zu tun. Michael Albasini, der 47 km vor dem Ziel gestürzt war und dabei viel Zeit verlor, klassierte sich auf dem 22. Rang, fünf Position vor Marc Hirschi, dem U-23-Weltmeister von 2018. Silvan Dillier und Michael Schär gaben wie viele andere auf.

Die Organisatoren hatten die Strecke wegen der Witterung schon vor dem Start von 285 auf 261 Kilometer verkürzt.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch