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«Das riecht nach Rache»

Lance Armstrong wehrt sich via Twitter gegen die neuesten Dopingvorwürfe. Der Amerikaner hat es auf die Dopingbehörde USADA abgesehen.

Unter Druck: Die Schlinge um Lance Armstrong wird immer enger.
Unter Druck: Die Schlinge um Lance Armstrong wird immer enger.
Keystone

Lance Armstrong twitterte: «Es geht nicht darum, dass die USADA den Radsport sauber machen will. Es geht eher um eine selektive Strafverfolgung. Das riecht nach Rache.» Armstrongs ehemalige Teamkollegen George Hincapie (BMC), Levi Leipheimer (QuickStep), David Zabriskie und Christian Vande Velde (beide Garmin) hatten laut einem holländischen Zeitungsbericht bei der US-Anti-Doping-Agentur USADA eine umfassende Dopingbeichte abgelegt und ihren einstigen Captain Armstrong schwer belastet.

Im Gegenzug für die Aussagen soll es die USADA bei sechsmonatigen Sperren für das Fahrer-Quartett belassen, welche sie erst nach Saisonende verbüssen müssen. Damit könnten sie die 99. Tour de France zu Ende fahren und auch an der Vuelta sowie der WM im September teilnehmen. «Komm und erzähl der USADA genau, was sie hören will im Austausch für Immunität, Anonymität und die Gelegenheit, das grösste Radsportrennen fortzusetzen», twitterte Armstrong. Der Texaner stellte aber klar dass «die betroffenen Fahrer auch Opfer der USADA und ihrer Methoden sind.»

Auch Hamilton und Landis als Kronzeugen

Die USADA hatte den Anfang 2011 endgültg zurückgetretenen Armstrong Mitte Juni formal des Dopings angeklagt. Die Agentur stützt sich auf zehn Zeugen, zu denen auch Armstrongs einstige Helfer Tyler Hamilton und Floyd Landis zählen. Bei einer Verurteilung droht dem 40-Jährigen neben einer lebenslangen Sperre auch die Aberkennung seiner Titel.

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