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Raemy verpasst Meisterschaftsstart

Schlüsselspieler Nicolas Raemy fehlt Wacker Thun in den ersten Wochen der neuen Saison.

Fällt für mehrere Wochen aus: Wacker-Schlüsselspieler Nicolas Raemy (Archivbild).
Fällt für mehrere Wochen aus: Wacker-Schlüsselspieler Nicolas Raemy (Archivbild).
Christian Pfander

In den Reihen Wacker Thuns herrscht wenige Tage vor dem Saisonstart so was wie Endzeitstimmung. Schlüsselspieler Nicolas Raemy, der MVP der vergangenen Spielzeit, brach sich am Samstag im Testmatch gegen Handball Tirol den Mittelfussknochen. Eine Viertelstunde war im sogenannten Season Opener – einer eigentlichen Feier, welche den Auftakt darstellt – um, als der Linkshänder fiel und das Feld hinkend verliess.

Die Berner Oberländer gehen gegenwärtig davon aus, den Nationalspieler nicht vor Mitte November wieder einsetzen zu können. Dessen Teilnahme an der Europameisterschaft im Januar ist demnach nach aktuellem Stand nicht gefährdet. Den Saisonstart aber verpasst der Aufbauer. Und damit etwa den Supercup am Sonntag gegen Kadetten Schaffhausen; dabei handelt es sich um das erste Pflichtspiel 2019/20 und um die beste Chance, einen Titel zu gewinnen.

Coach Martin Rubin wird im Kräftemessen mit dem Meister wohl auf weitere Leistungsträger verzichten müssen. Die Routiniers Reto Friedli und Luca Linder sind genauso angeschlagen wie Ivan Wyttenbach und Damien Guignet, die Aufsteiger der letzten Saison. Bestimmt mittun kann Ron Delhees. Der Rückraumakteur hatte sich im Herbst das Kreuzband gerissen und feierte bei einem Testspiel in Deutschland jüngst sein Comeback. Auch aus Mangel an Alternativen dürfte der Zuger im rechten Aufbau gleich erste Wahl sein, kaum geschont werden können.

Der Ausfall Raemys schwächt den Cupsieger selbstredend. Der Luzerner, ungemein kreativ und sehr treffsicher, ist neben dem Schaffhauser Gabor Csaszar der stärkste Individualist hierzulande. Er musste in den letzten Jahren immer mal wieder aussetzen, vorab infolge eines Schleudertraumas, das er im Herbst 2016 erlitten hatte.

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