Aeschbacher und Inniger triumphieren im Oberland

Der Emmentaler Matthias Aeschbacher entschied den Engstlenschwinget für sich. Derweil gewinnt Thomas Inniger am Engstligenalp-Schwinget.

Bei Matthias Aeschbacher (hier am Brünig-Schwinget Ende Juli) läuft es derzeit wie geschmiert.

Bei Matthias Aeschbacher (hier am Brünig-Schwinget Ende Juli) läuft es derzeit wie geschmiert.

(Bild: Keystone Urs Flüeler)

Matthias Aeschbacher bestätigte am Engstlenschwinget seine gute Form. Der Vorsprung des Emmentalers war so gross, dass er bereits nach fünf Gängen als alleiniger Festsieger feststand. Im Schlussgang gegen Simon Anderegg riskierte Aeschbacher aus verständlichen Gründen nicht mehr allzu viel und wurde trotz des Gestellten verdienter Festsieger.

Mit einer eindrücklichen Leistung besiegte Aeschbacher auf seinem Weg zum Festsieg der Reihe nach Philipp Aellen, Kilian von Weissenfluh, Matthias Glarner, Hanspeter Luginbühl und Niklaus Zenger. Ausser gegen Luginbühl, den er in einem Bodenkampf besiegte, realisierte Aeschbacher alles Plattwürfe. Glarner zeigte bei seinem Heimfest eine ansprechende Leistung. Mit vier Siegen, der Niederlage gegen Aeschbacher und einem gestellten Gang gegen Christian Gerber darf der Schwingerkönig mit seiner Leistung zufrieden sein.

Mit einem Kurzzug entschied Thomas Inniger den Schlussgang gegen Josias Wittwer beim Engstligenalp-Schwinget ob Adelboden. Der Festsieger musste die Punkte einzig im vierten Gang gegen Christian Hadorn teilen, dies nachdem er zuvor den starken Gästeschwinger Andreas Fässler bezwungen hatte. Mit einem makellosen Notenblatt von fünf siegreich absolvierten Gängen qualifizierte sich Josias Wittwer für den finalen Gang. Den Scheidegg-Schwinget ob Grindelwald gewann Manuel Gerber.

fra

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