Die Spannung bleibt

Nach den vier Hinspielen in der Aufstiegsbarrage 2./3. Liga ist weiterhin alles möglich. Die beste Ausgangslage für das Rückspiel hat sich der FC Länggasse geschaffen, der in Vicques 2:1 gewann.

<b>Tolle Stimmung auf dem Weissenstein:</b> Vor grosser Kulisse schirmt Weissensteins David Bissegger (Mitte) den Ball ab.

Tolle Stimmung auf dem Weissenstein: Vor grosser Kulisse schirmt Weissensteins David Bissegger (Mitte) den Ball ab. Bild: Iris Andermatt

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Es herrschte Volksfeststimmung auf dem Sportplatz Weissenstein am Südrand der Stadt Bern. Über 600 zahlende Zuschauer – darunter auch ein Car voll aus dem Haslital – und rund 300 Junioren wohnten dem Hinspiel der Aufstiegsbarrage zur 2. Liga regio zwischen Weissenstein und Meiringen bei.

Sie sahen bei tollem Sommerwetter einen intensiven Vergleich, der für das Rückspiel viele Möglichkeiten offenlässt. Beim 1:1-Remis ging Weissenstein früh in Führung (13.), Meiringen gelang indes der späte Ausgleich durch Lorenz Pulver, womit die Haslitaler dank dem Auswärtstor mit einem Vorteil ins Rückspiel steigen.

«Heimspiel» für Länggasse

Mehr als 150 Fans des FC Länggasse nahmen die fast 60 Kilometer Fahrt nach Vicques unter die Räder, um ihr Team im Jura zu unterstützen. Und der lautstarke Support, der den Stadtbernern gefühlt ein Heimspiel bescherte, hat sich mehr als gelohnt.

Länggasse manövrierte sich dank zwei Toren von Gabriel Sager und einem 2:1-Auswärtssieg in eine formidable Ausgangslage für das Rückspiel und führte dem Heimteam Vicques die erste Saisonniederlage zu. Länggasse, das Team von Trainernovize Patrick Baumann, hat nun alle Chancen, nach beinahe 20 Jahren wieder in die 2. Liga regional zurückzukehren.

Langnau im Vorteil

Einen Vorteil erkämpfte sich auch Langnau. Die Emmentaler bezwangen Wabern 2:1. Der FCL führte schon 2:0, ehe Luca Lauber für die Berner Vorstädter noch der wichtige Auswärtstreffer gelang. Wie in den anderen Duellen ist für das Rückspiel noch alles möglich. Im vierten Aufstiegsspiel kam Lyss bei Haute-Ajoie zu einem 1:1-Remis.

Erstellt: 03.06.2019, 16:25 Uhr

Muri-Gümligen und Spiez treffen sich zum ultimativen Showdown

In der 2. Liga regional (Gruppe 1) fallen sämtliche Entscheidungen erst am letzten Spieltag. Dabei wird es am kommenden Samstag (16 Uhr) in Gümligen auf dem frisch sanierten Sportplatz Füllerich zum ultimativen Showdown um den direkten Aufstieg kommen.

Die Ausgangslage könnte spannender kaum sein: Muri-Gümligen liegt als Tabellenzweiter vor dem finalen Spiel nur drei Punkte hinter dem Leader Spiez. Und weil die Berner Vorstädter deutlich weniger Strafpunkte aufweisen als die Oberländer, würde Muri-Gümligen bei einem Sieg sicher in die 2. Liga interregional promovieren.

Bereits zum Abschluss der Vorrunde hatten die beiden spielstarken Dominatoren der Liga die Klingen gekreuzt. Damals setzte sich Muri-Gümligen in Spiez souverän 2:0 durch.

Auch der Abstiegskampf hat es in sich. Der FC Bosporus hievte sich am letzten Wochenende dank einem 3:1-Auswärtserfolg gegen Ostermundigen auf Kosten des FC Dürrenast (1:3-Niederlage bei Breitenrain II) über den Strich und hat das Schicksal über den Nichtabstieg nun in den eigenen Füssen.

Die Thuner, die nun einen Punkt hinter dem Berner Migrantenteam liegen, müssen hingegen am letzten Spieltag auf Schützenhilfe des bereits abgestiegenen FC Interlaken hoffen, der auswärts gegen Bosporus spielen wird.

In der Gruppe 2 der 2. Liga regional geht es an der Spitze der Tabelle ebenfalls spannend zu und her. Der FC Kirchberg liegt vor dem letzten Spieltag nur einen Punkt vor dem Zweiten FC Courgenay.

Gewinnen die Emmentaler ihr letztes Saisonspiel am kommenden Samstag, werden sie auf jeden Fall in die 2. Liga interregional aufsteigen. Allerdings hat es die letzte Aufgabe für die Kirchberger durchaus in sich.

Die Equipe von Coach Niklaus Aebi wird auswärts beim starken Drittplatzierten Besa Biel anzutreten haben. In der Vorrunde kam Kirchberg zu Hause erst dank zwei späten Toren zu einem 2:2-Remis gegen die Seeländer.

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