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Gutes Könizer Omen, Wiler-Ersigen startet perfekt

Meister Floorball Köniz spielt im Viertelfinal wie letzte Saison gegen Zug. Und wie vor einem Jahr steht es nach zwei Spielen 1:1. Derweil legte Wiler-Ersigen gegen Uster mit zwei Siegen vor.

Der Könizer Jan Zaugg (links) im Zweikampf mit dem Zuger Andrea Menon.
Der Könizer Jan Zaugg (links) im Zweikampf mit dem Zuger Andrea Menon.
Manuel Zingg

In fünf von sechs Dritteln war für Meister Floorball Köniz zum Start des Playoff vieles im Lot. Die Vorstädter siegten in der Weissensteinhalle zum Auftakt der K.-o.-Phase in Spiel 1 des Viertelfinals trotz eines zwischenzeitlichen 2:4-Rückstands gegen Zug United 10:5. Vor allem im letzten Drittel agierten die Könizer fast schon spektakulär und zersausten die Zentralschweizer mit sechs teils wunderbar herausgespielten Treffern.

Keine 24 Stunden später gelang es dem Meister auch in Zug, den Schwung des Vorabends mitzunehmen – zumindest in den ersten zwei Spielabschnitten, nach denen die Mannschaft des finnischen Trainers Jyri Korsman komfortabel 4:1 in Führung lag. Was folgte, war aber vermutlich eines der schlechtesten Drittel in dieser Saison. Die Zuger holten Tor um Tor auf, drehten die Partie am Ende komplett und gewannen 6:5. Und so steht die Serie nach dem ersten Wochenende 1:1, obschon die Könizer gefühlt bereits einen Schritt weiter waren.

Wenngleich sich der Meister das wohl etwas anders vorgestellt hätte, gibt es dennoch ein gutes Omen: Im letztjährigen Playoff, in dem sich Köniz und Zug ebenfalls schon im Viertelfinal duellierten, liefen die ersten beiden Spiele nach einem ähnlichen Muster ab, hiess es nach zwei Vergleichen ebenfalls 1:1. Köniz setzte sich in der Serie aber 4:1 durch und holte am Ende der Saison den Meistertitel.

Souveräner SVWE

Keine Blösse gab sich am ersten Playoff-Wochenende der SV Wiler-Ersigen. Die Unteremmentaler gewannen beide Partien (9:4 zu Hause und 5:3 auswärts) gegen den UHC Uster und legten in der Serie mit 2:0 Siegen vor, obschon sie auf Routinier und Schlüsselspieler Matthias Hofbauer verzichten mussten, welcher privat in Südamerika weilte.

Volle Kraft voraus: Wiler-Ersigen und Captain Tatu Väänänen haben den Halbfinal fest im Blick.(Bild: Marcel Bieri)
Volle Kraft voraus: Wiler-Ersigen und Captain Tatu Väänänen haben den Halbfinal fest im Blick.(Bild: Marcel Bieri)

Allerdings machten die Zürcher dem Rekordmeister das Leben in beiden Spielen schwer. Im ersten Vergleich stand es nach dem ersten Drittel 4:4, ehe Wiler-Ersigen einen Gang höherschaltete und letztlich zu einem souveränen Sieg kam. Und auch im zweiten Spiel am Sonntag in Uster war das Geschehen lange Zeit ausgeglichen. Der SV Wiler-Ersigen entschied die Partie erst sehr spät durch zwei Tore in den letzten 10 Minuten.

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