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Könizer kommen auch ohne ihren Trainer klar

Der FC Köniz hat gegen den SC Brühl in einer unterhaltsamen Partie 3:1 gewonnen.

Der Könizer Flügelspieler Fabio Morelli wurde von den St. Gallern mehrmals gefoult.
Der Könizer Flügelspieler Fabio Morelli wurde von den St. Gallern mehrmals gefoult.
Manuel Zingg

Es läuft die 34. Minute auf dem Sportplatz Liebefeld. Köniz’ Flügelspieler Fabio Morelli legt sich den Ball vor und überläuft Brühl-Verteidiger Nikola Bozic. Dieser weiss sich nur noch mit einem Foul zu helfen. Dumm nur, dass Bozic kurz zuvor bereits verwarnt wurde. Somit fliegt er mit Gelb-Rot vom Platz. Brühl kann daraufhin nicht mehr reagieren.

Am Ende setzte sich Köniz mit 3:1 durch und gewinnt damit zum zweiten Mal in Folge. «Für die Moral war dieser Sieg sicher wichtig», meint Ersatztrainer Jiri Koubsky, der für den abwesenden Silvan Rudolf einspringen musste. Rudolf, der das Team erst seit der Rückrunde coacht, ist als Materialwart mit der Schweizer Nationalmannschaft unterwegs. Für Koubsky, der als Profi bei Aarau und St. Gallen gespielt hatte und nun für Rudolf die 2. Mannschaft beim FC Köniz trainiert, war es die erste Promotion-League-Partie als Coach.

Rudolf bald zurück

Der Tscheche sah, wie sein Team bereits früh erste Akzente setzte. Eine Viertelstunde war gespielt, ehe Fabio Morelli mit einer Flanke seinen Mitspieler Evan Melo bediente, welcher mit seinem Schuss das Skore eröffnete. Die Partie nahm dadurch so richtig Fahrt auf. Nach einem Foulpenalty konnte Nico Abegglen für Brühl verkürzen. Die Könizer waren um eine Reaktion bemüht. Erneut mit Morelli und Melo in den Hauptrollen. Letzterer setzte mit einem mustergültigen Zuspiel Morelli in Szene, der alleine aufs Tor ziehen konnte und eiskalt verwertete. Zwei Minuten später folgte der Platzverweis von Nikola Bozic, woraufhin sich das Spiel bis zur Pause wieder etwas beruhigte.

Die Könizer verschliefen den Start in die zweite Halbzeit komplett – und hatten Glück. Ein Tor der St. Galler wurde wegen eines Abseits aberkannt. Es war ein Weckruf für die Berner, die in Folge nichts mehr anbrennen liessen. In der Nachspielzeit sorgte Adjei Luther-King mit dem 3:1 für den Schlusspunkt der unterhaltsamen Partie.

«Wir hatten viele Unstimmigkeiten, die zum Glück nicht bestraft wurden», analysiert Koubsky. Somit liegt Köniz in der Tabelle neu auf dem 7. Platz. Am Samstag geht es gegen das letztplatzierte La Chaux-de-Fonds weiter - dann wieder mit Rudolf an der Seitenlinie. Koubsky verrät: «Wenn er mich wieder einmal braucht, helfe ich sehr gerne aus.»

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