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Kontinuität zahlt sich aus

Adelboden hat am Samstag mit dem Halbfinalaus gegen Franches-Montagnes eine hervorragende Saison beendet.

Sandro Inniger (links) war einer der Aufsteiger der Saison.
Sandro Inniger (links) war einer der Aufsteiger der Saison.
Daniel Teuscher

Eine gewisse Enttäuschung war nach der 1:3-Niederlage gegen Franches-Montagnes zu sehen. Der ganz grosse Coup war Adelboden nicht gelungen, der Favorit aus dem Jura zieht in den Playoff-Final der 1.-Liga-Westgruppe gegen den Aufstiegsaspiranten Lyss ein. Die Enttäuschung wich aber bald. Die Oberländer waren sich bewusst, dass eine hervorragende Saison zu Ende gegangen ist. Eine, in der Adelboden die eigenen Erwartungen übertroffen hat.

Routiniers und Junge

Adelboden verfügt nicht über grosse finanzielle Mittel und ist nicht in der Lage, das Team mit namhaften auswärtigen Spielern zu bestücken. Umso besser funktioniert im Oberländer Dorf dafür die Integration von Spielern aus dem Nachwuchs und von Partnervereinen aus der Umgebung in die erste Mannschaft. «In den letzten vier Jahren sind acht Junioren zu uns ins Team gestossen», sagt Trainer Peter Schranz. In diesem Zusammenhang lobt er vor allem die Routiniers. «Sie haben stets mitgezogen und den Nachwuchsleuten geholfen, den Sprung auf das 1.-Liga-Niveau zu schaffen», sagt der Headcoach des EHCA. So konnte eine Equipe geformt werden, die sich in der Spitzengruppe der vierthöchsten Amateurliga zu behaupten vermochte.

Erwartet werden konnte dies nicht. Adelboden galt als Kandidat für eine Playoff-Teilnahme. Dass Schranz’ Team die Qualifikation auf dem 3. Platz abschliessen würde, kam überraschend. «Die Mannschaft hat in dieser Saison noch einmal einen grossen Schritt nach vorne gemacht», sagt er. Es zahle sich aus, dass im Verein Kontinuität herrsche, von Saison zu Saison nur wenige Wechsel zu verzeichnen seien. Die Clubführung schliesst in der Regel Zweijahresverträge mit den Spielern ab. Nur in begründbaren Fällen erhält ein Akteur einen Einjahreskontrakt, etwa wenn absehbar ist, dass sich in Kürze eine familiäre oder berufliche Veränderung abzeichnet.

Auch für die nächste Saison wirds kaum Veränderungen geben. «Wir haben noch Luft», sagt Schranz. «Die Verteidigung weist ein Durchschnittsalter von 20,3 Jahren auf, hier besteht weiteres Entwicklungspotenzial.» Mit Adelboden ist auch 2019/2020 zu rechnen.

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