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Kroate für das Tor, Schweizer für die rechte Seite

Der BSV Bern verpflichtet zwei neue Spieler für die kommende Saison: Mario Cvitkovic und Claudio Vögtli.

Reto Pfister
Der BSV Bern hat Claudio Vögtli (l.) und Mario Cvitkovic verpflichtet.
Der BSV Bern hat Claudio Vögtli (l.) und Mario Cvitkovic verpflichtet.
zvg

Der BSV Bern hat mit dem Kroaten Mario Cvitkovic (Tor) und dem Schweizer Claudio Vögtli (Rückraum rechts) sein Team für die nächste Saison komplettiert. Der 25-Jährige Cvitkovic kommt vom slowakischen Champions-League-Teilnehmer Tatran Presov und hat auch schon bei Karlskrona (Schweden) und Aix-en-Provence (Frankreich) internationale Erfahrung gesammelt.

Cvitkovic bildet in Zukunft mit Simon Schelling zusammen das Torhüterduo bei den Bernern. Nachdem bereits klar war, dass Renato Milosevic aus beruflichen Gründen nicht mehr dem Team angehören würde, wurde nun auch der Vertrag mit dem Bosnier Edin Tatar nicht verlängert.

«Edin hat unsere Erwartungen nicht vollumfänglich erfüllt. Es war ihn offenbar auch schwierig, mit der Situation als klare Nummer 1 ohne eine starke Nummer 2 zurechtzukommen», liefert Sportchef Daniel Weber die Begründung für diesen Entscheid. Bei der Suche nach einem Nachfolger seien sicher 20, wenn nicht gar 30 Torhüter angeschaut worden. Letztlich entschied man sich für Cvitkovic.

«Er ist ein Torhüter mit einer sehr stabilen Körperhaltung und zudem mit 1,92 m auch gross gewachsen», beschreibt Weber die Vorzüge des neuen BSV-Schlussmanns. «Letzteres war wichtig für uns, da Simon Schelling kleiner und ein anderer Torhütertyp ist.»

Auf zwei Positionen einsetzbar

Im rechten Rückraum ersetzt Claudio Vögtli Pedro Spinola. Ein Entscheid, der den BSV-Verantwortlichen aus menschlichen Gründen schwer fiel. «Pedro ist im Verein sehr beliebt, zudem ist es beeindruckend, wie er sich nach seiner schweren Verletzung zurückgekämpft hat.» Der Portugiese erlitt im November 2019 einen Achillessehnenriss und schaffte zu Beginn der laufenden Saison die Rückkehr aufs Spielfeld.

Ausschlaggebend beim Entscheid, Spinola nicht weiter zu verpflichten, war sein Alter; er wird in diesem Jahr 37. «Auch auf dieser Position müssen wir irgendwann die Verlängerung einleiten», begründet Weber. Ob Spinola überhaupt noch einmal für den BSV auflaufen kann, ist unklar. Am letzten Freitag brach er sich im Training einen Wangenknochen.

Mit Claudio Vögtli (23) wurde ein junger, talentierter Schweizer als Ersatz für Spinola verpflichtet. Vögtli schaffte bei Kriens-Luzern am rechten Flügel den Durchbruch, wechselte dann aber im letzten Sommer zum Aufsteiger Endingen. um auf seiner Stammposition im rechten Rückraum spielen zu können. «Weil er auf beiden Positionen eingesetzt werden kann, erhält der Trainer so auch mehr Variationsmöglichkeiten.», sagt Weber. Vögtli ist Jurastudent und wird seine Ausbildung in Bern fortsetzen,

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