Mit beiden Füssen auf dem Boden bleiben

Marcel Joss ist der neue Coach von Konolfingen. Er strebt mit dem FCK den Klassenerhalt an.

Der FC Konolfingen starten mit Marcel Joss als neuer Trainer in die Saison (Archivbild).

Der FC Konolfingen starten mit Marcel Joss als neuer Trainer in die Saison (Archivbild).

Adrian Lüpold

In der letzten Saison schwebte Konolfingen in der 2. Liga inter mitunter auf Wolke 7. Die Emmentaler ärgerten oft ambitionierte Gegner, die über andere finanzielle Mittel als der FCK verfügen. Am Ende resultierte der tolle vierte Rang in der fünfthöchsten Liga – es war die beste Platzierung in der 72-jährigen Vereinshistorie. In der neuen Saison warten jedoch Herausforderungen auf den FCK. Marcel Joss tritt die Nachfolge von Erfolgscoach Hanspeter Kilchenmann an.

Joss erscheint als Ideallösung, kennt er den Club doch aus dem Effeff. Schon zwischen 2012 und 2016 fungierte der Inhaber des Uefa-A-Diploms als Assistenzcoach des FCK, nun übernimmt er als Chef ein spannendes Erbe. «Die Vorfreude ist gross. Durch einige Abgänge haben wir aber einen Umbruch im Team», sagt Joss, dessen Sohn Sven als Profi in Thun spielt (der zweite Sohn Mike steht im Kader von Konolfingen). Vor allem der Rücktritt von Tormaschine Marco Schneider schmerzt. Schneider erzielte letzte Saison 19 Tore, war mit Abstand bester Torschütze des Teams; sein Abgang wird nur schwer zu kompensieren sein.

«In der Offensive haben wir zudem einige Spieler, die nach Verletzungen erst gerade fit wurden oder erst ins Training eingestiegen sind. Zudem versuchen wir auch gezielt junge Akteure einzubauen», sagt Joss. Vier bis fünf Spieler erwartet der Coach im Verlauf der Vorrunde zurück. Auch wegen des derzeit schmalen Kaders und trotz der starken letzten Saison bleiben die Konolfinger mit beiden Füssen auf dem Boden. «Unsere Priorität liegt auf dem Klassenerhalt», erklärt Joss, dessen Team morgen mit einem Auswärtsspiel in Dornach in die Saison starten wird.

Viele Talente bei Köniz

Eine schwere Saison steht auch dem «Zwöi» von Köniz bevor. Nach dem Ligaerhalt in der letzten Saison schafften im Sommer diverse talentierte Akteure den Sprung in der erste Equipe, die zwei Ligen höher in der Promotion League spielt. Coach Ga­briel Urdaneta muss also erneutversuchen, eine schlagkräftige Equipe aus hungrigen Akteuren zusammenzustellen, die den Anforderungen in der kompetitiven 2. Liga inter gewachsen ist.

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt