Quartierclub im Gesundungsprozess

Der FC Breitenrain will trotz Sparmassnahmen den Ligaerhalt schaffen.

Claudio A. Engeloch. Foto: chp

Claudio A. Engeloch. Foto: chp

Nachdem Präsident Claudio A. Engeloch an der letzten Hauptversammlung einen Verlust in sechsstelliger Höhe präsentierte, befindet sich der FC Breitenrain in einem Gesundungsprozess. Der Club bildete zwei Taskforce-Gruppen, um ein finanziell tragfähiges Fundament für die Zukunft zu schaffen.

«Dieser Gesundungsprozess bedingt eine vollständige Offenheit und Transparenz. So wurde das Team Anfang Mai darüber informiert, dass die Vorrunde der neuen Saison finanziell gesichert ist, noch nicht aber die Rückrunde», sagt Engeloch. Das Budget des sportlich erfolgreichsten Schweizer Quartiervereins müsse mindestens um 25 Prozent gesenkt werden, erklärt Engeloch. Dennoch wird Breitenrain mit einer schlagkräftigen Equipe in die neue Saison starten.

Martin Lengen muss in seinem zweiten Jahr als Coach zwar einige Abgänge kompensieren, kann aber nach wie vor auf ein stabiles Gerüst zählen, weil viele wichtige Akteure auch zu neuen Konditionen dem Club die Treue halten. Mit knapp 24 Jahren gehört der FCB zu den jüngsten Teams der Liga. Mit dem Zuzug von Max Dreier von Ligakonkurrent Münsingen gelang dem FCB aber ein Transfercoup.

Dreier gehört an guten Tagen mit seiner Übersicht zu den prägenden Spielgestaltern in der Promotion League. Auch im Sturmzentrum konnte mit Ex-YB-Junior Milan Dangubic ein Hoffnungsträger verpflichtet werden. Nebst der Sanierung des Clubs liegt der sportliche Fokus von Breitenrain darauf, möglichst schnell den Klassenerhalt zu bewerkstelligen.

lüp

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