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Rosen für die Frauen, Arbeit für den Trainer

Der BSV Bern feiert gegen den Aufsteiger aus Endingen den ersten Sieg im 2020 (27:24).

Marco Spycher
Das Spiel war geprägt von Fehlern und Fouls. Im Bild ein Zweikampf aus einem Spiel der Hinrunde zwischen dem BSV Bern (im Bild Michael Kusio, rechts) und dem TV Endingen.
Das Spiel war geprägt von Fehlern und Fouls. Im Bild ein Zweikampf aus einem Spiel der Hinrunde zwischen dem BSV Bern (im Bild Michael Kusio, rechts) und dem TV Endingen.
Raphael Moser

Gross ist die Erleichterung bei den Spielern des BSV Bern, als die Partie zu Ende ist. Sie gewinnen zu Hause gegen den TV Endingen 27:24 und feiern nach zwei Niederlagen in Schaffhausen (20:33) und gegen Pfadi Winterthur (20:31) den ersten Sieg im 2020.

Anlässlich der Ladies Night überreichen die Spieler nach Schlusspfiff allen anwesenden Frauen eine Rose, was nach einem Sieg natürlich um einiges einfacher ist, als es bei einer Niederlage gewesen wäre.

Und alles andere als zwei Punkte gegen den Aufsteiger wäre ohnehin eine Enttäuschung gewesen. Trotzdem: Die Arbeit geht dem Trainerstaff um Headcoach Aleksandar Stevic nicht aus.

Das Spiel, es war kein Hochgenuss. Anstatt von schönen Spielzügen und sehenswerten Treffern war es geprägt von Fehlern und Fouls. Insgesamt sieben Strafen kassierten beide Mannschaften. Die Berner, die nach wie vor durch vier verletzungsbedingte Ausfälle personell geschwächt sind, agierten solide, aber nach den zuletzt schwachen Auftritten waren sie auch gegen den Aufsteiger aus dem Aargau weit weg von stilsicher.

Sie taten sich schwer. Erst rund zehn Minuten vor Schluss konnte sich der BSV schliesslich distanzieren und behielt das bessere Ende für sich. Das Team von Stevic, auf Rang 7 liegend, behält damit punktemässig den Anschluss an das vordere Mittelfeld und wahrt sich die Chance, im Playoff-Viertelfinal Spitzenteams aus dem Weg zu gehen.

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