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Spiez steigt auf, Dürrenast muss runter

Spiez gewinnt auswärts gegen Muri-Gümligen 4:3 und macht den Aufstieg in die 2. Liga inter perfekt.

Adrian Lüpold
Dank einem 4:3-Sieg steigt der FC Spiez in die 2. Liga inter auf.
Dank einem 4:3-Sieg steigt der FC Spiez in die 2. Liga inter auf.
Stefan Wermuth
Die Freude bei den Spiezer Spielern nach dem Aufstieg ist grenzenlos.
Die Freude bei den Spiezer Spielern nach dem Aufstieg ist grenzenlos.
Stefan Wermuth
Aufsteigerjungs: Party nach dem Schlusspfiff.
Aufsteigerjungs: Party nach dem Schlusspfiff.
Stefan Wermuth
Nachdem erst Muri-Gümligen besser ins Spiel gefunden hatte, drehten die Spiezer den Match.
Nachdem erst Muri-Gümligen besser ins Spiel gefunden hatte, drehten die Spiezer den Match.
Stefan Wermuth
Die Finalissima in der 2. Liga regional um den Aufstieg in die 2. Liga inter bot pures Spektakel.
Die Finalissima in der 2. Liga regional um den Aufstieg in die 2. Liga inter bot pures Spektakel.
Stefan Wermuth
Cyrill Baumann sorgte mittels Penalty und dem 4:2 für die endgültige Entscheidung.
Cyrill Baumann sorgte mittels Penalty und dem 4:2 für die endgültige Entscheidung.
Stefan Wermuth
Andreas Buri glich in der 66. Minute für Spiez aus.
Andreas Buri glich in der 66. Minute für Spiez aus.
Stefan Wermuth
Miroslav Panic erzielte das 2:1 für Muri-Gümligen.
Miroslav Panic erzielte das 2:1 für Muri-Gümligen.
Stefan Wermuth
Betretene Gesichter gab es hingegen beim Absteiger FC Dürrenast.
Betretene Gesichter gab es hingegen beim Absteiger FC Dürrenast.
Patric Spahni
Der Thuner Traditionsclub spielte gegen Ostermundigen 3:3.
Der Thuner Traditionsclub spielte gegen Ostermundigen 3:3.
Patric Spahni
Ostermundigens Cedric Stöckli tröstet Dürrenasts Fetah Dishica.
Ostermundigens Cedric Stöckli tröstet Dürrenasts Fetah Dishica.
Patric Spahni
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Ein Spektakel hatte Spiez-Coach Peter Kobel im Vorfeld der Finalissima der 2. Liga regio gegen Muri-Gümligen prophezeit. Die seherischen Fähigkeiten des ehemaligen YB-Goalies erwiesen sich als goldrichtig. Von der ersten Ballberührung an war reichlich Zunder und Angriffslust vorhanden in dieser Partie, in der das Heimteam Muri-Gümligen unbedingt einen Sieg für den Aufstieg benötigte, derweil den Spiezern ein Punkt zur Promotion gereicht hätte.

Es war augenfällig: Der FCMG hatte sich viel vorgenommen. Er startete in den Showdown wie ein junges Rennpferd, das vor seinem Trabrennen viel zu lange in der Box im Stall hatte ausharren müssen. Gleich drei hochkarätige Möglichkeiten generierte ein ultra-griffiges Muri-Gümligen in den ersten zehn Minuten.

Spiez bestraft Muri

Jedes Mal hatte der überragende Flügelflitzer Nils Müller seine Füsse im Spiel. Zweimal legte er für seine Offensivpartner auf, die indes die Chancen versiebten. In der 9. Minute traf Müller nach einem Solo den Pfosten, ehe es in der 18. Minute so weit war: Natürlich war es wieder Müller, der seine Gegner vernascht und den Ball Miroslav Panic serviert hatte. Panic liess nicht bitten und netzte zur 1:0 Führung ein.

Auch in der Folge blieb Muri-Gümligen am Drücker. «Wir hätten in der Pause mit drei oder vier Toren in Führung liegen können», sagte Muri-Gümligens Coach Riccardo Pileggi. Doch wie so oft im Fussball bestrafte Spiez die im Abschluss zu nachlässigen Berner Vorstädter. Andreas Buri profitierte von einem Fehler von FCMG-Goalie Filipe Dos Reis und netzte zum angesichts des Spielverlaufs kuriosen 1:1-Halbzeitresultat ein (31.). Im zweiten Abschnitt drehte die Partie komplett.

Spiez kam wie verwandelt aus der Kabine und generierte gleich in den ersten Minuten klare Torchancen. Doch dieses Mal gelang Muri-Gümligen wie aus dem Nichts ein Tor. Panic traf zum 2:1 (49.), Sicherheit verlieh der Treffer den Einheimischen aber nicht.

Spiez entfachte weiter Druck, überzeugte mit Willen und Körpersprache, schien in der sengenden Hitze auch körperlich frischer. Die Oberländer kehrten die Partie dank Toren von Buri (66.) und Felix Häsler (76.) binnen 10 Minuten. Cyrill Baumann sorgte per Penalty und dem 4:2 für die Entscheidung, der Anschlusstreffer von Muri-Gümligen zum 3:4 kam zu spät.

«Das war keine gute Saison. Das war keine sehr gute Saison. Das war einfach eine sensationelle Saison», sagte Spiez-Trainer Peter Kobel strahlend, nachdem der Aufstieg in die 2. Liga inter festgestanden hatte. Der Sieg sei exemplarisch gewesen für die ganze Saison. «Wir haben nach Rückschlägen immer an uns geglaubt. Das war auch heute wieder so», erklärte der Aufstiegscoach.

Sein Antipode, FCMG-Coach Riccardo Pileggi, zeigte derweil in der Niederlage viel Grösse. «Ich gratuliere Spiez und Coach Peter Kobel zum Aufstieg. Wer am Ende der Saison oben steht, hat sich den Aufstieg verdient.»

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