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Vom Erfolg beflügelt

Die Frauen von Unihockey Berner Oberland spielen in der NLA die beste Saison der Vereinsgeschichte. Für das Playoff haben die Berner Oberländerinnen hohe Ziele.

Viel zu jubeln: Die Frauen von Unihockey Berner Oberland spielen eine starke Saison.
Viel zu jubeln: Die Frauen von Unihockey Berner Oberland spielen eine starke Saison.
Andreas Blatter

Vor zwei Saisons aufgestiegen, in der letzten Spielzeit den sechsten Rang ergattert und heute im Viertelfinal des Playoff. Der Prozess bei den Frauen von Unihockey Berner Oberland ist mehr als erfreulich. Dies kann Captain Vera Meer nur unterstreichen: «Wir sind heute so weit, dass wir gegen praktisch jeden Gegner aus der NLA bestehen können», sagt sie. Einzig Dietlikon und Chur blieben gegen die Oberländerinnen noch ungeschlagen. Die vielen tollen Resultate geben Selbstvertrauen, das man im Playoff gut brauchen kann. «Wir kennen unsere Stärken, wissen, wie wir sie einsetzen können, und haben in der Vergangenheit bewiesen, dass wir damit erfolgreich sind», sagt Meer.

Am Samstag absolvierten die Frauen von BEO ihre erste Partie der Viertelfinalserie gegen Zug United. Dabei liessen sie dem Achtplatzierten der Qualifikation nicht den Hauch einer Chance. 7:1 besiegten die Oberländerinnen ihre Gegnerinnen vor heimischem Publikum. Der Heimvorteil, den sich BEO aufgrund des vierten Ranges in der Qualifikation holen konnte, ist für Captain Vera Meer mitunter ein wichtiger Erfolgsfaktor. «Die Unterstützung, die wir von unseren Fans bekommen, ist immens. Die Stimmung an den Heimspielen ist wirklich bombastisch und beflügelt.» Dies bestätigt auch die Statistik. BEO hat durchschnittlich am drittmeisten Zuschauer (167) in der eigenen Halle.

Effizienz als Waffe

Vor allem in der Offensive habe man noch einen Zacken zulegen können. «Wir sind effizienter, als wir dies noch vor einem Jahr waren», sagt Meer. Der 7:1-Sieg zum Auftakt gegen Zug ist also keine Überraschung. Die nächste Partie gegen United steht am kommenden Sonntag in Zug an. In der Vorbereitung auf die Partie spiele der Fokus auf den Gegner nur eine kleine Rolle. «Klar schaut man sich die Stärken und Schwächen des Gegners auch an. Der Fokus liegt aber auf uns», sagt Meer. Um das Team noch einmal extra zu motivieren, erhielt jede Spielerin ein Tuch, auf dem ein Motivationsspruch aufgedruckt ist. Im ersten Spiel scheint die Motivation gefruchtet zu haben. Und spielen die Frauen so weiter, so ist der Einzug in die Halbfinals durchaus ein realistisches Ziel.

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