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Russland stolpert über Slowenien

Die WM-Endrunde findet ohne zwei EM-Halbfinalisten statt.

Nach der Türkei in den Gruppenspielen erwischte es in der Barrage auch Russland nach dem 0:1 im Rückspiel in Slowenien.

Erstmals seit 1994 findet eine WM-Endrunde ohne Guus Hiddink statt. Der holländische Coach verpasste mit Russland die Qualifikation gegen Slowenien, nachdem er zuletzt in Serie mit Holland (1998), Südkorea (2002) und Australien (2006) an der WM angetreten war. Der Bochum-Stürmer Dedic schoss in Maribor das entscheidende 1:0 für Slowenien, das aufgrund des Auswärtstores beim 1:2 in Moskau nach Südafrika reist. Dedic traf kurz vor der Pause nach einem Freistoss mit der Schuhsohle.

In der zweiten Halbzeit bestürmten die Russen das Tor des Aussenseiters. Auch nach dem Platzverweis gegen den eingewechselten Kerschakow waren die Spieler von Hiddink überlegen. Doch das erlösende Tor für den EM-Halbfinalisten von 2008 fiel nicht mehr. Der Stuttgarter Pogrebnjak, auch er erst nach der Pause eingetreten, hatte zwei Chancen, Aussenverteidiger Schirkow scheiterte an Sloweniens Torhüter Handanovic, und in der Nachspielzeit schlug Beresuzki den Ball aus bester Position über das Tor.

So verpasste der Gigant Russland zum dritten Mal seit dem Zerfall der Sowjetunion eine WM. Nur 1994 und 2002 war die Sbornaja dabei. Slowenien dagegen entpuppte sich erneut als erfolgreicher Aussenseiter in der Barrage. Auch 2000 (EM) und 2002 (WM) qualifizierten sich die Osteuropäer erst in den Entscheidungsspielen. Damals setzten sie sich gegen die favorisierten Ukraine und Kroatien durch.

Slowenien - Russland 1:0 (1:0).

Maribor. - 13 000 Zuschauer. - SR Hauge (No). - Tor: 45. Dedic 1:0.

Slowenien: Handanovic; Brecko, Suler, Cesar, Jokic; Koren, Birsa (79. Pecnik), Kirm, Radosavljevic; Novakovic, Dedic (95. Stevanov).

Russland: Akinfejew; Anjukow, Ignaschewitsch, Wasili Beresuzki, Schirkow; Biljaletdinow (77. Pogrebnjak), Denisow, Janbajew (46. Semak), Sirjanow; Pawljutschenko (46. Kerschakow), Arschawin.

Bemerkung: 66. Rote Karte gegen Kerschakow wegen einer Tätlichkeit.

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