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Schmid mit persönlicher Bestleistung im Final

Stabhochspringerin Anna Katharina Schmid steht an den EM in Barcelona im Final vom Freitagabend. Die Thunerin qualifizierte sich mit der persönlichen Bestleistung von 4,35 m.

Die Medizinstudentin bewies Nervenstärke. Sie meisterte die Höhen von 4,25 und 4,35 jeweils im dritten Versuch. Exakt zwölf Springerinnen schafften diese Höhe, über 4,40 musste nicht mehr ausgestochen werden. Schmid holte ähnlich wie Christian Belz und Irene Pusterla am Vortag das Optimum heraus. Mit einer Griffhöhe von 4 m und einem Zwölfschritt-Anlauf liegt derzeit nicht mehr drin. Bei ihrem letzten, gerissenen Versuch über 4,40 m zog sie sich eine starke Prellung oberhalb des Fussgelenks zu, weil sie von der fallenden Latte getroffen wurde. Der Start am Freitag (18.30 Uhr) scheint aber nicht gefährdet.

Martina Strähl schlug sich im 10'000-m-Lauf ordentlich und erreichte in 33:37,89 Minuten Rang 11. Die Bergläuferin ging die 25 Runden wohl zu forsch an. Ihr Tempo war anfänglich auf eine Schlusszeit von 32 Minuten ausgerichtet. Mit einer persönlichen Bestzeit von 33:11 lässt sich diese Pace kaum durchstehen.

Zehnkämpfer Simon Walter lief es nicht überragend (20. Zwischenrang). Er startete verhalten und kam mit 11,25 Sekunden über 100 m, 7,05 m im Weitsprung und 12,99 m im Kugelstossen nicht an die Resultate seines besten Zehnkampfes (7820 Punkte) heran. Dies im Gegensatz zum Hochsprung, in dem er mit 2,01 m seine Zehnkampf-Bestleistung in dieser Disziplin egalisierte. Die 49,19 Sekunden im 400-m-Lauf, der den ersten Tag beendet, waren mässig. Somit liegt der Zürcher mit 3964 Zählern 56 Punkte hinter seiner Halbzeit-Bestleistung von Hengelo 2010, wo er auch seinen bisher besten Wettkampf gezeigt hatte. Allerdings war ihm in Holland der zweite Tag gut gelungen, weshalb eine Steigerung für Walter schwierig werden wird. Seinem Fernziel, als Sechster Schweizer die 8000 Punkte zu schaffen, dürfte er in diesem Wettkampf - wenn überhaupt - nur wenig näher kommen.

Langhürdler Fausto Santini blieb in 51,43 in den Vorläufen rund vier Zehntel über seiner Bestzeit. 51,11 hätten für die nächste Runde gereicht. Der Athlet des LC Zürich schloss im 19. Rang von 27 Startern ab.

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