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Schweizer Niederlage gegen Schottland

Trotz Aufholjagd nach 3:6-Rückstand verloren die Schweizer Curler um Skip Christof Schwaller in Regina (Ka) den Match gegen Schottland. Die Schotten notierten im 10. End ein Viererhaus zum 10:6.

Nach drei Vorrundenspielen totalisierten die Schweizer mithin einen Sieg und zwei Niederlagen. In der kommenden Nacht bestreiten sie die wegweisenden Partien gegen China und Dänemark.

Der Match gegen die von Tom Brewster angeführten Schotten schien für die Schweizer Meister des CC St. Moritz bereits sicher verloren zu sein, als die Schotten vor den letzten drei Ends um drei Punkte führten und überdies den Vorteil des letzten Steins besassen. Urs Eichhorn, Robert Hürlimann, Marco Ramstein und Christof Schwaller fanden jedoch noch einmal in die Partie zurück. Sie stahlen im 8. und im 9. End insgesamt drei Punkte und glichen zum 6:6 aus. Um die vollständige Wende herbeizuführen, hätten sie im 10. End ein weiteres "Break" schaffen müssen. Brewster nutzte diesmal aber seinen letzten Stein zu einem Vierer.

Im schottischen Männercurling zeichnet sich eine Wachablösung ab, nachdem die Schotten an den Winterspielen 2010 in Vancouver auch zum vierten Mal ohne Olympiamedaille geblieben sind. Das (National-)Team um den zweifachen Weltmeister David Murdoch hat sich aufgelöst. In der Ausscheidung für die WM in Regina setzte sich der 36-jährige Tom Brewster mit einer jungen, talentierten Crew durch. Brewster, der Junioren-Weltmeister von 1995, hatte in den letzten Jahren in Europa sechs Turniere der World Curling Tour gewonnen, in den Qualifikationen für die grossen Meisterschaften (WM und EM) war er jedoch jedesmal gescheitert - meistens an den Teams von Hammy McMillan und David Murdoch.

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