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Sieg von Murray, Sorry von Juschni

Andy Murray qualifizierte sich ohne Probleme für die Achtelfinals. Der in der letzten Runde von Rückenproblemen geplagte Schotte gewinnt gegen Santiago Giraldo (ATP 50) 6:3, 6:4, 6:4.

Es war eine souveräne Vorstellung von Murray. Der Brite liess nichts anbrennen. Er musste während der zwei Stunde nur eine Breakchance abwehren und war nie in Gefahr, die Partie zu verlieren. Nichts deutete darauf hin, dass er weiterhin an Rückenbeschwerden leidet. Gegen den Finnen Jarkko Nieminen hatte er sich vor zwei Tagen wiederholt behandeln lassen müssen.

Noch schneller als Murray entledigte sich David Ferrer (ATP 6) seiner Gegners. Der Spanier schlug Michail Juschni (ATP 31) 6:0, 6:2, 6:2. Juschni war von seiner Leistung dermassen enttäuscht, dass er beim Stand von 0:6, 1:4 ein "Sorry" in den Sand zeichnete.

Aus der Vorjahresfinalistin

Die Vorjahresfinalistin und Siegerin von 2010, Francesca Schiavone (WTA 12), ist in der 3. Runde gescheitert. Schiavone unterlag der Amerikanerin Varvara Lepchenko (WTA 63) 6:3, 3:6, 6:8. Dabei hatte die Italienerin im dritten Satz eine beeindruckende Aufholjagd gestartet. Sie machte einen 1:5-Rückstand wett, zur grossen Wende reichte es aber nicht mehr. Schiavone, die 15 ihrer letzten 17 Begegnungen in Roland Garros gewonnen hatte, wird durch diesen Rückschlag in der Weltrangliste aus den Top 20 fliegen.

Für Lepchenko geht der Auswärtstrend weiter. Seit Anfang Jahr hat sie im WTA-Ranking schon über 60 Plätze gutgemacht. Die gebürtige Usbekin, die seit letztem Jahr Amerikanerin ist, trifft im Achtelfinal auf die Tschechien Petra Kvitova (WTA 4).

Besser als Schiavone machte es die andere Finalistin aus dem Vorjahr. Die Chinesin Li Na (WTA 7) setzte sich gegen die Amerikanerin Christina McHale (WTA 36) in drei Sätzen durch. Sie trifft nun auf die letzte im Tableau verbliebene Qualifikantin, die Kasachin Jaroslawa Schwedowa (WTA 142).

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