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Stabhochspringerin erreichte Final mit persönlicher Bestleistung

Stabhochspringerin Anna Katharina Schmid steht an den EM in Barcelona im Final vom Freitagabend. Die Thunerin qualifizierte sich mit der persönlichen Bestleistung von 4,35 m.

Die Medizinstudentin bewies Nervenstärke. Sie meisterte die Höhen von 4,25 und 4,35 jeweils im dritten Versuch. Exakt zwölf Springerinnen schafften diese Höhe, über 4,40 musste nicht mehr ausgestochen werden. Schmid holte ähnlich wie Christian Belz und Irene Pusterla am Vortag das Optimum heraus. Mit einer Griffhöhe von 4 m und einem Zwölfschritt-Anlauf liegt derzeit nicht mehr drin. Bei ihrem letzten, gerissenen Versuch über 4,40 m zog sie sich eine starke Prellung oberhalb des Fussgelenks zu, weil sie von der fallenden Latte getroffen wurde. Der Start am Freitag (18.30 Uhr) scheint aber nicht gefährdet.

Die ehemalige Kunstturnerin kehrte rasch auf die Bühne internationaler Meisterschaften zurück. Nach ihrem 14. Rang an den WM in Osaka 2007 hatte sie 2008 den Rücktritt bekannt gegeben. Diesen Sommer tauchte sie Anfang Juni in Genf wieder in einem Wettkampf auf, sprang vor gut einem Monat bei den Team-EM in Belgrad die Limite und verbesserte Anfang Juli den U23-Schweizer-Rekord auf 4,35 m.

Olga Kaniskina gewann am Vormittag die zweite Goldmedaille für die russische Geher-Crew. Im 20-Kilometer-Wettkampf setzte sich die 25-Jährige in 1:27:44 Stunden souverän durch. Anysja Kirdjapkina als Zweite (1:28:55) und Vera Sokolowa (1:29:32) machten den Triumph der russischen Geherschule komplett.

Zehnkämpfer Simon Walter startete verhalten. Mit 11,25 über 100 m, 7,05 im Weitsprung und 12,99 im Kugelstossen kam er nicht ganz an die Resultate seines besten Zehnkampfes (7820 Punkte) heran.

Langhürdler Fausto Santini blieb in 51,43 in den Vorläufen rund vier Zehntel über seiner Bestzeit. 51,11 hätten für die nächste Runde gereicht. Der Athlet des LC Zürich schloss im 19. Rang von 27 Startern ab.

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