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Stuttgart gegen Barcelona klarer Aussenseiter

Mit dem Engagement von Christian Gross ist beim VfB Stuttgart auch der Glaube an die eigenen Fähigkeiten wieder stark gewachsen.

So stark, dass selbst ein Weiterkommen heute gegen Titelverteidiger Barcelona nicht mehr ausgeschlossen wird.

"Wir brauchen das perfekte Spiel", verlangt Gross von seiner Mannschaft im Wissen, dass nach dem 1:1 im Hinspiel alles für Gastgeber Barcelona spricht. Doch der frühere Meistermacher des FC Basel hat nach der grossartigen Aufholjagd der Schwaben in der Bundesliga Appetit geholt für den grossen Coup in der Champions League und hält das erstmalige Erreichen der Viertelfinals für "schwierig, aber machbar."

Aus der Statistik darf Gross allerdings keine Hoffnung schöpfen. Barcelona hat keine der letzten 14 Champions-League-Partien gegen deutsche Gegner verloren. Die letzte Niederlage der Katalanen gegen eine deutsche Mannschaft liegt achteinhalb Jahre zurück (1:2 in Leverkusen am 25. September 2001). Zudem ist es Stuttgart in den letzten elf Spielen nie gelungen, einen spanischen Gegner zu bezwingen. Der erstmalige Einzug in die Viertelfinals eines Europacup-Wettbewerbes würde 3,3 Millionen Euro an Prämien in die Stuttgarter Klubkassen spülen. Hinzu kämen die Einnahmen aus dem TV- und Marketingpool sowie dem Ticketverkauf. Kein Wunder haben die Schwaben eine Sonderprämie von 60'000 Euro pro Spieler für das Weiterkommen gesprochen.

In die Viertelfinals hat es auch Bordeaux noch nie geschafft. Die Chancen, dass die Girondins heute dieses Ziel erreichen, sind grösser als die des VfB Stuttgart. Das Duell der Meister mit Olympiakos Piräus können die Franzosen mit einem 1:0-Vorsprung aus dem Hinspiel angehen. Dazu feierte Bordeaux zuletzt sechs Siege in Serie und ist in sieben CL-Spielen (6-1-0) ungeschlagen. Die Griechen, die vor elf Jahren schon einmal in der Runde der letzten Acht standen, haben in ihren vergangenen vier Partien in der Königsklasse nur einmal getroffen und bisher gegen französische Vertreter fünfmal in Serie verloren.

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