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«Bringe Kids einhändige Backhand nicht bei»

Roger Federer kommt gegen den Deutschen Jan-Lennard Struff in drei Sätzen durch. Der Schweizer ist froh, nicht am Tag spielen zu müssen.

Federer spielt gern in der Nightsession: Beide Runden des Australian Open absolvierte der Schweizer in der Nacht. Video: Tamedia/Eurosport

In Melbourne war es am Donnerstag heiss, sehr heiss. Roger Federer hatte wie bereits in der ersten Runde den Vorteil, in der Nightsession spielen zu dürfen. Zwar war es da mit 31 Grad auch immer noch warm, aber kein Vergleich zur Daysession mit beinahe 40 Grad. Es war also keine Überraschung, dass die frühere Nummer 1 Jim Courier im Platzinterview auch das Wetter ansprach.

Jim Courier: «Hast du darum gebeten, in der Nightsession zu spielen?» Federer: «Es gibt wohl rund 60 Spieler, die um diverse Dinge bitten – und ich bin einer davon.» JC: «Hast du mehr Einfluss als andere?» RF: «Möglicherweise, aber es ist nicht meine Entscheidung. Ich bin froh, musste ich nicht von Nacht auf Tag wechseln und wieder zurück. Es ist schön, dass ich im Rhythmus bleiben kann. Aber ich hätte nichts dagegen, am Tag zu spielen. Wenn du ganz nach oben willst, musst du unter allen Bedingungen bestehen können. Aber es hilft schon, jetzt zu spielen statt während des Tages.» JC: «Meiner Meinung nach hast du es verdient, dann zu spielen, wann du willst.»

Gasquet ist der nächste Stolperstein

Courier fragte Federer auch zu Struff aus. Zum Deutschen wusste der 36-Jährige zu berichten: «Ich wusste, dass es kein einfacher Match werden würde. Ich habe mit ihm trainiert, ich hatte die Informationen, die ich brauchte. Ich weiss, dass er hart servieren kann – wenn nötig über fünf Stunden. Ich konzentrierte mich auf meinen Service, versuchte diesen durchzubringen und ein Break zu realisieren. Es war ein guter Match, ich habe es genossen.»

In der dritten Runde trifft Federer – gut möglich, dass er wieder in der Nightsession antritt – auf den Franzosen Richard Gasquet. Die beiden spielten bereits 18-mal gegeneinander, Federer gewann 16 Duelle. «Ich liebe es, gegen Spieler mit einhändiger Rückhand zu spielen. Wir müssen diesen Stil so lange am Leben halten wie möglich», sagte der Baselbieter. Und er schob mit einem Augenzwinkern nach: «Ich werde meinen Kindern die einhändige Backhand sicher nicht beibringen.»

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