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Clijsters feiert 18. US-Open-Sieg in Serie

Nach einer der üblichen Einstiegswochen wird das Frauen-Tableau beim US Open allmählich interessant. Die Hauptfavoritinnen haben sich bislang mit grösster Leichtigkeit durchs Tableau gespielt.

Ana Ivanovic (r.) gratuliert Kim Clijsters.
Ana Ivanovic (r.) gratuliert Kim Clijsters.
Keystone

Titelverteidigerin Kim Clijsters gewann den ersten vermeintlichen Schocker gegen die wiedererstarkte Ana Ivanovic (WTA 40), die aber einen schwachen Tag einzog, unerwartet locker 6:2, 6:1. Die Belgierin hat ihre Erfolgsserie im «Big Apple» damit auf 18 Partien ausgedehnt und bei ihren vier bisherigen Auftritten erst 14 Games abgegeben. Noch souveräner agierte die Sensationssiegerin des French Open. Francesca Schiavone demontierte Anastasia Pawljutschenkowa (Russ/20) und wird nun auch die in New York immer besonders gefährliche Venus Williams fordern, die bisher eher unauffällig durchs Tableau marschierte.

12 und 14 Games in vier Partien sind enorm wenig und erinnern an die einseitigsten Zeiten im Frauentennis. Auf Rekordjagd diesbezüglich ist aber Caroline Wozniacki. Der dänische Sonnenschein der Frauentour, erstmals bei einem Major-Turnier topgesetzt, hat in drei Partien sogar nur drei Games verloren, so wenige wie niemand mehr seit 1994 (Mary Pierce am French Open). In der nächsten Runde dürfte ihr das Dominieren aber nicht mehr so leicht fallen, misst sie sich doch im Blondinen-Duell mit Maria Scharapowa. Die als Nummer 14 gesetzte Russin, Siegerin von 2006, trug ihren Teil zu den erneuten Diskussionen über die Nivellierung, in dem sie das italo- amerikanische Talent Beatrice Capra mit dem ersten «zu Null» in einem Major-Sechzentelfinal seit vier Jahren entliess.

Die Ausnahme, welche die Regel bestätigt, war Jelena Jankovic. Die als Nummer 4 gesetzte Serbin, die sich vorher schon gegen zwei modeste Widersacherinnen schwer getan hatte, unterlag der Estin Kaia Kanepi deutlich.

si

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