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Der Spuk mit dem Magier

Der Zauberkünstler des Tennissports ist unumstritten Roger Federer. Doch momentan unterliegt der Basler seinen Gegnern regelmässig – auch wenn er die Siegesbilanz an Grossturnieren wieder ausgleicht.

Ein Entfesslungskünstler auf Abwegen: Roger Federer erlitt auch hier in Rom eine Niederlage.
Ein Entfesslungskünstler auf Abwegen: Roger Federer erlitt auch hier in Rom eine Niederlage.
Keystone

Roger Federer gilt als Zauberer mit dem Tennisracket, als Entfesslungskünstler, der sich auch aus scheinbar aussichtslosen Situationen rettet und immer dann seine Bestleistung abruft, wenn es am wichtigsten ist.

Die Wirklichkeit sieht momentan anders aus. Seit Monaten gilt: Wer gegen Federer den Entscheidungssatz erzwingt und dort nicht sofort untergeht, der gewinnt. Acht seiner letzten neun Niederlagen kamen auf diese Art zustande – vom US Open (Del Potro) über Basel (Djokovic), Paris-Bercy (Benneteau), das Masters in London (Del Potro und Dawidenko) bis zu den letzten drei Turnieren in Indian Wells (Baghdatis), Miami (Berdych) und Rom (Gulbis), stets verlor Federer im Entscheidungssatz. Während dieser Phase gewann er selber lediglich vier entscheidende Durchgänge – drei mit 6:1 und einen 6:4.

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