Zum Hauptinhalt springen

Die dunkle Seite von Federers freundlichem Gegner

Roger Federers Viertelfinalgegner in Basel, Benoit Paire, ist berüchtigt für seine Wutausbrüche, obwohl er sonst ein angenehmer Zeitgenosse ist. Welches Gesicht zeigt er heute – das von Dr. Jekyll oder jenes von Mr. Hyde?

«Er ist zu allem fähig, zum Besten wie zum Schlimmsten»: Benoit Paire, französischer Tennisprofi mit überschäumendem Temperament.
«Er ist zu allem fähig, zum Besten wie zum Schlimmsten»: Benoit Paire, französischer Tennisprofi mit überschäumendem Temperament.
Keystone

Er ist einer der beliebtesten Tennisprofis auf der Tour – und zugleich einer der berüchtigtsten. Auch in Basel ist Benoit Paire, ein 23-jähriger Südfranzose aus Avignon, neben den Courts einer der freundlichsten Athleten, die man sich vorstellen kann. Während Partien kann sein Temperament jedoch jederzeit mit ihm durchgehen, da liegt ihm das Racket locker in der Hand. «Er ist ein wenig verrückt, ein wenig olé, olé», sagt Michaël Llodra, ein anderer Franzose. Ein Journalist des Pariser «Tennis Magazine» formulierte es gestern weniger diplomatisch: «Er ist zu allem fähig, zum Besten wie zum Schlimmsten. Wenn er auf dem Court ausrastet wie dieses Jahr in Wimbledon, dann schämen sich alle, die Französisch verstehen.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.