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Die Renaissance der Killervorhand

Juan Martin Del Potros Vorhand wirkt in Wimbledon so gefährlich wie einst bei seinem US-Open-Triumph im Jahr 2009.

«Am besten kommt man mit Juan Martin Del Potros Vorhand zurecht, wenn man sie erst gar nicht anspielt. Tut man es zu oft, wird man zerquetscht», sagte Novak Djokovic einmal über die stärkste Waffe im Arsenal seines morgigen Halbfinalgegners. Wenn Djokovic die Bilder des Wimbledon-Viertelfinals zwischen Del Potro und dem Spanier David Ferrer studiert, dürfte sein Respekt noch einmal ein gehöriges Stück wachsen.

Die Killervorhand des 1,98 Meter grossen und 97 Kilogramm schweren Argentiniers erinnerte an den US-Open-Final von 2009, als er Roger Federer im fünften Satz zur Verzweiflung trieb. Ungemein flach und ebenso hart waren die Geschosse, mit denen Del Potro seinen 23 Zentimeter kleineren Kontrahenten eindeckte. Alleine von der Grundlinie aus platzierte er mit seinem Paradeschlag 17 Winner, insgesamt waren es deren 42. Unter anderem auch beim Matchball, als er von ausserhalb des Feldes einen grandiosen Longline aus dem Handgelenk zauberte.

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