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Federer auf Sand – ein Bluff?

Mit einem Tweet löste Roger Federer ziemlichen Wirbel aus – vor allem in Frankreich.

Am Mittwoch verbreitete Roger Federer ein Foto von seinen Schuhen und Socken, die rot sind vom Sand, und schrieb, damit es jeder merkte: «Sandplatztraining». Das ist vor den Indoor-Hartplatzturnieren in Basel, Paris-Bercy und London eine ungewöhnliche Massnahme und eine Kampfansage an die Franzosen im Hinblick auf den Davis-Cup-Final in Lille (21. bis 23. November), der auf Sand stattfindet.

Die Sportzeitung «L’Equipe» versuchte, der Geschichte auf den Grund zu gehen, unterhielt sich darüber mit mehreren Spielern und Ex-Profis. Es sei ein Scherz, spekulierte Arnaud Di Pasquale. «Roger ist eben ein witziger Typ.» Er sehe den Sinn dahinter nicht, fand Lionel Roux, Coach von Frankreichs Davis-Cup-Team.

Allerdings: Auf dem Foto ist das neuste Modell von Federers Schläger zu sehen, wie Nicolas Mahut auffiel. Ein Indiz, dass es aktuell ist. Sogar Stan Wawrinka wurde von den Reportern aufgespürt und sagte, es helfe, wenn man wieder einmal spüre, wie es sich auf einem Sandplatz anfühle. Er habe sich auch überlegt, diese Woche auf Sand zu trainieren, es angesichts seines angeschlagenen Selbstvertrauens aber bleiben lassen.

Bluff oder nicht, jedenfalls legte Federer gestern nach mit dem nächsten Bild. Es zeigt ihn diesmal von Fuss bis Kopf und trägt die Überschrift: «Tag 3 auf Sand». Was die psychologische Kriegsführung betrifft, hat das grosse Duell schon begonnen.

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