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Federer befürchtet das Schlimmste

«Die Chance, jetzt noch zu gewinnen, ist ganz klein», sagt Roger Federer nach der Doppelniederlage gegen Australien. Sein Davis-Cup-Kollege Stanislas Wawrinka klagt über Schmerzen.

«Die Hoffnung stirbt zuletzt»: Roger Federer (r.) und Stanislas Wawrinka grübeln.
«Die Hoffnung stirbt zuletzt»: Roger Federer (r.) und Stanislas Wawrinka grübeln.
Keystone

Eigentlich wollte Roger Federer im ersten Sonntags-Einzel mit einem Sieg gegen den 18-jährigen Wimbledon-Viertelfinalisten Bernard Tomic die Schweiz zurück in die Weltgruppe hieven. Durch die Niederlage im Doppel gegen Lleyton Hewitt und Chris Guccione kann der 16-fache Grand-Slam-Champion in der Partie aber lediglich den 2:2-Ausgleich schaffen. Verliert Federer, ist der Aufstieg nicht mehr möglich. Gewinnt er, muss anschliessend auch Stanislas Wawrinka gegen Hewitt siegen, um das Ziel doch noch zu erreichen.

Federer, der nach dem US Open kaum Erholungszeit hatte, fühlt sich längst nicht mehr so frisch wie nach seinem siegreichen Einzel gegen Hewitt am Freitag. «Ich muss mich jetzt pflegen, bevor ich an den nächsten Match denke», sagt er. Die Chance, jetzt noch zu gewinnen, ist äusserst klein, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.»

Sollte sich der angeschlagene Wawrinka nicht bald erholen, ist die Hoffnung aber nur noch ganz klein. «Nach diesen zwei langen Matches fühle ich mich müde, ich habe Schmerzen im Bein», erklärt der Romand, der mit einer Entzündung im Oberschenkel anreiste und gegen den früheren Wimbledon-Sieger Hewitt auf Rasen ohnehin nicht zu favorisieren ist.

Federers Ärger über die «horrende Fehlentscheidung»

Der Schweizer Captain Severin Lüthi blickt skeptisch in die Zukunft. Er wollte im Doppel unbedingt den wegweisenden zweiten Punkt buchen. Wir haben deshalb alles darauf gesetzt, diesen Match zu gewinnen. «Es war klar, dass ihm eine entscheidende Rolle zukommen würde», so sein Kommentar nach dem unglücklichen 6:2, 4:6, 2:6, 6:7.

Die Schweizer hadern vor allem mit der Fehlentscheidung eines Linienrichters, der ihnen im sechsten Game des zweiten Satzes einen fatalen Serviceverlust einbrockte. «Diese horrende Fehlentscheidung hat zu diesem wichtigen Zeitpunkt den Australiern sicher Auftrieb gegeben. Trotzdem waren sie das bessere Team», meint Roger Federer.

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