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Federer macht Kinder froh und jagt Nadal

Vor seinem ersten Auftritt beim ATP-Turnier von Stockholm begeisterte der Schweizer Tennisstar das Publikum beim Show-Doppel mit zwei Ballkindern und Ivan Ljubicic. Für 2011 plant er die Rückeroberung der Nummer 1.

Federer, der rund 4000 Schaulustige zu seinem Training lockte, startet am Donnerstag gegen den US-Amerikaner Taylor Dent ins ATP-250-Turnier von Stockholm. «Obwohl es gegen das Ende des Jahres zugeht, fühle ich mich frisch. Ich bin hierher gekommen, um Spass zu haben», sagt der Baselbieter.

Dass er im ATP-Ranking dank der Finalteilnahme in Shanghai von der dritten wieder auf die zweite Position geklettert ist, hat für Federer keine Bedeutung. «Für mich gibt es nur die Nummer 1 und den Rest», betont er. «Ich weiss, was für ein gutes Gefühl es ist, ganz oben zu stehen, deshalb will ich die Spitze natürlich zurückerobern.» Rechnerisch ist dies erst im kommenden Frühsommer wieder möglich, wenn Rafael Nadal in Paris und Wimbledon zwei Grand-Slam-Titel zu verteidigen hat.

Den stets wiederkehrenden Mäkeleien an seiner Einstellung begegnet Federer gelassen: «Wenn ich trainiere oder Matches bestreite, sind immer Leute da, die für mich fanen, ein Autogramm oder ein Foto mit mir wollen. Das treibt mich an. Motivationsprobleme hätte ich nur, wenn ich alleine auf einem Platz ohne Zuschauer arbeiten müsste.»

Federer winkt in Stockholm als zusätzliche Motivation ein Drittrunden-Duell mit seinem Landsmann und Olympia-Doppelpartner Stanislas Wawrinka (ATP 21). Wawrinka trifft heute auf den 47 Ränge hinter ihm klassierten Niederländer Robin Haase.

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