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Gerührte Hingis ist in der Hall of Fame

Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie ist Martina Hingis in Newport (USA) in die Hall of Fame aufgenommen worden. Die 32-jährige Ostschweizerin wird dabei sehr emotional.

Stolz lächelnd: Martina Hingis zeigt ihre Auszeichnung. Sie ist in Newport (US-Bundesstaat Rhode Island) in die Hall of Fame aufgenommen worden.
Stolz lächelnd: Martina Hingis zeigt ihre Auszeichnung. Sie ist in Newport (US-Bundesstaat Rhode Island) in die Hall of Fame aufgenommen worden.
Keystone
Die Schweizerin ist gerührt, was sie auch in ihrer Rede zeigt.
Die Schweizerin ist gerührt, was sie auch in ihrer Rede zeigt.
Keystone
Ehemalige Tennis-Grössen strahlen um die Wette: Der Australier Rod Laver und die «Swiss Miss» haben während der Feier sichtlich Spass.
Ehemalige Tennis-Grössen strahlen um die Wette: Der Australier Rod Laver und die «Swiss Miss» haben während der Feier sichtlich Spass.
Keystone
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Martina Hingis fand während ihrer Rede zur Aufnahme in die prestigeträchtige Hall of Fame in Newport, Rhode Island stimmige Worte. «Danke Tennis, du hast mir die Welt gegeben und jetzt habe ich keine Worte, um zu sagen, wie ich mich fühle.» Die fünffache Major-Championne, Siegerin bei 43 Einzel- und 37 Doppel-Turnieren auf der Tour, hatte nach der 25-minütigen Regenunterbrechung immer noch nasse Haare, als sie fortfuhr: «Ihr habt Euch entschieden, mir hier einen Platz für die Ewigkeit zu geben.»

Einmal mehr vergass die in einem ärmelllosen lilafarbenen Kleid aufgetretene Hingis nicht, jene Frau zu erwähnen, welche den grössten Anteil an ihren Erfolgen hatte: «Meine Mutter war die klar wichtigste Person für mich.»

Grosses für die Schweiz geleistet

Hingis hat grossen Anteil an der einzigartigen Erfolgsgeschichte des Schweizer Tennis. Im März 1997 im zarten Alter von 16 Jahren, 6 Monaten und 1 Tag übernahm sie den Weltranglisten-Thron. Sie war der erste Schweizer Sportstar in einer globalen Sportart, und wenn nicht wenig später ein gewisser Roger Federer zu seinem Sturm auf die Rekordbücher angesetzt hätte, wäre sie zweifelsfrei immer noch der bedeutendste Schweizer Sport-Export aller Zeiten.

Die «Swiss Miss» holte fünf Grand-Slam-Titel im Einzel, deren neun im Doppel, realisierte total 43 Turniersiege im Einzel (und 37 im Doppel) und war im Einzel 209 Wochen die Nummer 1. Dazu führte sie die Schweiz 1998 zusammen mit Patty Schnyder in den bisher einzigen Fedcup-Final und gewann trotz wiederholter Verletzungsprobleme mehr als 20 Millionen Dollar Preisgeld.

si

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