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«Er ist immer noch verspielt wie ein Kind»

Severin Lüthi hat Roger Federer bei 52 seiner 100 Titel als Coach begleitet. Er erklärt, was den Seriensieger ausmacht.

Severin Lüthi unterwegs mit Roger Federer auf der Anlage in Wimbledon. «Aus Unlust hat er überhaupt noch nie ein Training sausen lassen», sagt der Berner Coach. Foto: Omid Davarian (Freshfocus)
Severin Lüthi unterwegs mit Roger Federer auf der Anlage in Wimbledon. «Aus Unlust hat er überhaupt noch nie ein Training sausen lassen», sagt der Berner Coach. Foto: Omid Davarian (Freshfocus)

Roger Federer hat nun 100 Titel gewonnen – eine unglaubliche Zahl. Wie erklären Sie sich seine Langlebigkeit?

Ja, es ist eine unglaubliche Zahl! So etwas kann man sich nicht als Ziel vornehmen. Das sind zehn Jahre lang zehn Titel. Oder 20 Jahre lang je fünf Titel. Unglaublich! Der wichtigste Punkt ist, dass er das Spiel so sehr liebt. Seine Leidenschaft hat ihn immer vorwärtsgetrieben. Die meisten sind irgendwann ausgebrannt, verlieren den Siegeshunger. Seine Liebe zum Spiel erkaltete auch nicht, als er nicht mehr so oft gewann. Und jeder Titel gab ihm Lust, noch mehr zu gewinnen.

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