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Indian Wells: Federer zieht in die Halbfinals ein

Roger Federer hat sich in Indian Wells im Schnellzugstempo für die Halbfinals qualifiziert. Der Baselbieter deklassierte Juan Martin del Potro (Arg/9) mit 6:3, 6:2.

Liess seinem Gegner nicht den Hauch einer Chance: Roger Federer im Viertelfinalspiel in Indian Wells.
Liess seinem Gegner nicht den Hauch einer Chance: Roger Federer im Viertelfinalspiel in Indian Wells.
Reuters

Der Anfang der Partie drohte ähnlich kompliziert zu werden wie derjenige in den letzten beiden Partien gegen Milos Raonic und Thomaz Bellucci. Federer musste im ersten Game zwei Breakchancen abwehren, ehe er das Marathon-Game nach mehr als zehn Minuten für sich entscheiden konnte.

Direkt anschliessend schaffte er aber seinerseits den Servicedurchbruch, noch davon profitierend, dass sich sein Gegner wegen eines Schiedsrichterentscheids enerviert hatte. Del Potro hatte einen Aufschlag Out gesehen und verlangte die elektronische Wiederholung. Da das «Hawk Eye» in dieser Situation aber nicht funktionierte, blieb der ursprüngliche Entscheid bestehen, worauf Del Potro sich mehrere Games ablenken liess, animiert mit dem Stuhlschiedsrichter diskutierte und wiederholt die Hände verwarf.

«Ich habe sehr gut gespielt»

«Ich kann mit ihm mitfühlen», so Federer, «ich war auch der Ansicht, der Ball sei klar out, aber man muss dann die Contenance wahren. Das sieht man heute nicht mehr so häufig.» Von da an blieb Federer völlig ungefährdet. Im zweiten Durchgang liess er seinem Widersacher nicht den Hauch einer Chance und konnte sich nach 70 Minuten über seinen 20. Matchgewinn des Jahres freuen.

Federer schlug mit insgesamt 13 Assen sehr effizient auf, zeigte sich aber nach einem Ruhetag auch von der Grundlinie aus massiv verbessert. Da er mit seinem variantenreichen Spiel das monothematische Powertennis von «DelPo» einmal mehr kontrollieren konnte, kam er zum fünften Zweisatzsieg gegen den «Turm aus Tandil» in Serie. Das Gameverhältnis in diesen fünf Partien beträgt aus seiner Sicht beeindruckende 69:39.

Nach seinem 18. aufeinanderfolgenden Matchgewinn gegen einen Südamerikaner trifft der sehr zufriedene Federer («ich habe sehr gut gespielt») auch heute wieder auf einen Spieler spanischer Muttersprache. Er spielt gegen den Sieger der Partie zwischen Rafael Nadal (Sp/2) und dem wieder erstarkten David Nalbandian, die sich in der Nacht auf heute gegenüberstanden. Im zweiten Halbfinal spielt Titelverteidiger Novak Djokovic gegen den US-Hünen John Isner.

si/fko

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