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Jo-Wilfried Tsongas doppelter Sieg

Der französische Aufsteiger (23) triumphierte am letzten Masters-Series-Turnier der Saison in Paris-Bercy und sicherte sich so den letzten Startplatz für das Tennis-Masters in Schanghai.

Das Finalwochenende im Palais Omnisports von Bercy war an Spannung kaum mehr zu überbieten. Vier Akteure (Juan Martin Del Potro, James Blake, David Nalbandian, Jo-Wilfried Tsonga) kämpften um die letzten zwei Masters-Plätze; drei davon (Blake, Tsonga, Nalbandian) standen in den Halbfinals. Dort besiegte Tsonga Blake 6:4, 6:3, womit Del Potro sein Schanghai-Ticket auf sicher hatte. Tsonga und Nalbandian ermittelten am Sonntagnachmittag im Final den letzten Startplatz.

Erneut Finalniederlage für Nalbandian

Tsonga, der Australian-Open-Finalist, gewann die «Finalissima» in exakt zwei Stunden 6:3, 4:6, 6:4. David Nalbandian unterlag zum zweiten Mal innerhalb einer Woche im Final einem Lokalmatador (nach der Niederlage gegen Roger Federer in Basel). Tsonga schaffte das entscheidende Break zum 2:1 im dritten Satz. Im allerletzten Game erkämpfte sich Nalbandian nochmals drei Breakmöglichkeiten in Serie (40:0); Tsonga sicherte sich indessen fünf fünf Punkten hintereinander seinen ersten Masters-Series-Turniersieg.

Nalbandian darf ebenfalls nach China reisen - allerdings als Ersatzmann. Die Ersatzleute kamen in den letzten Jahren am Masters indessen regelmässig zum «Handkuss». Fragezeichen winden sich derzeit vor allem um Rafael Nadal und Roger Federer, die Nummern 1 und 2 der Welt. Nadal (Knie) und Federer (Rücken) stiegen in Paris beide in den Viertelfinals verletzt aus.

Tsonga nützte die Gunst der Stunde. «Es ist ein wunderschönes Gefühl, am Heimturnier gegen die besten Spieler der Welt zu triumphieren. Das Jahr begann für mich in Australien (mit der Finalqualifikation) wie ein Traum und endete nun mit einem weiteren Highlight. Ich könnte nicht glücklicher sein!» Mitte Saison verpasste Tsonga fünf Monate wegen Verletzungen. Wenn er nächste Saison gesund bleibt, ist mit ihm weiter zu rechnen.

si/fal

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