«Mir tut es vor allem für Stan leid»

Roger Federer hat sich auf der Website von Swiss Tennis darüber geäussert, wann er das Ziehen im Rücken erstmals spürte und warum es für alle eine blöde Situation ist.

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Spätabends gab Roger Federer am Sonntag nochmals einige Details zu seiner Absage für das Endspiel der ATP-Finals in London gegen Novak Djokovic preis. «Ich bin natürlich unglaublich enttäuscht, das war einer der schwierigeren Momente meiner Karriere. Aber diesmal hat der Körper entschieden und es war mir unmöglich, mich auf einem normalen Level zu bewegen», erklärte er auf der Website von Swiss Tennis.

Erst in den «letzten Punkten im Tiebreak» des nach 2:48 Stunden gewonnenen Halbfinals gegen Davis-Cup-Teamkollege Stan Wawrinka habe er «ein Ziehen im Rücken» gespürt. Zunächst habe er gedacht, das sei harmlos. Erst als der Rücken abgekühlt war, spürte Federer, dass er sich gravierender verletzt hatte. «Mir tut es vor allem auch für Stan leid. Nach vier vergebenen Matchbällen gegen mich auszuscheiden, und jetzt spiele ich den Final nicht. Es ist für alle eine blöde Situation.»

Der Faktor Erholung

Er werde nun aber alles versuchen, für den Davis-Cup-Final gegen Frankreich in Lille fit zu werden. Das erste Einzel steht am Freitag auf dem Programm. «Jetzt ist natürlich Erholung ganz wichtig. Ich werde nach Lille fahren und mich so gut wie möglich anpassen und erholen. Ich hoffe, dass ich am Dienstag oder Mittwoch auf den Trainingsplatz zurückkehren kann», erklärte die Weltnummer 2. «Es bleibt nicht viel Zeit, und das Ziel ist, dass ich am Freitag antreten kann. Ich bin vollen Mutes und positiv, aber die nächsten Tage sind jetzt extrem wichtig.»

Federer reiste wie der Rest des Teams am Montag nach Lille.

Roger Federer im Interview mit der ATP nach dem verpassten Finale. (Video: Youtube/ATPWorldTour)

fal/si

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