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Nadals Streit mit dem Schiedsrichter

Rafael Nadal scheidet in Rio de Janeiro überraschend im Halbfinal aus und spricht während seines Niedergangs eine Drohung gegen den Referee aus.

Böser Blick: Rafael Nadal wird für sein Zeitspiel verwarnt.

Rafael Nadal ist ein Mann mit vielen Macken – zumindest auf dem Tennisplatz. Die Flaschen platziert er nach jedem Schluck millimetergenau immer an die gleiche Stelle. Er zupft sich nach jedem Ballwechsel die Hose aus dem Hintern. Und vor jedem Aufschlag streicht er sich mehrfach über Ohr und Nase. Sportpsychologen nennen es Rituale, sie geben dem Athleten eine Struktur und helfen dem Sportler, psychisch in der Spur zu bleiben.

Bei Rafael Nadal führt der Ablauf seines eigenwilligen Akts regelmässig zu Verzögerungen. Die meisten Schiedsrichter drücken beim Spanier aus Ehrfurcht oft ein Auge zu und schauen nicht so genau auf die Uhr. Nicht so Carlos Bernardes. Während Nadals Halbfinal-Niederlage gegen Fabio Fognini in Rio de Janeiro wurde Nadal vom brasilianischen Schiedsrichter zweimal wegen Zeitspiels verwarnt.

Nadal missfiel die Ermahnung derart, dass er sich während eines Seitenwechsels mit Bernardes anlegte. Der 14-fache Grand-Slam-Sieger ging sogar so weit, dass er gegen den Referee vor allen Zuschauern eine Drohung aussprach: «Ich sag dir jetzt etwas in vollem Ernst. Ich werde dafür sorgen, dass du nie mehr Schiedsrichter bei meinen Matchs bist. Ich kann nicht mehr.»

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