Neue Waffe – so irritiert Federer

«Erfunden in der Schweiz», hiess es gestern in Cincinnati. Ein wahrlich spezieller Schlag des Maestros.

Matthias Chapman@matthiaschapman

Heinz Günthardt und Stefan Bürer wiederholten es gestern Mal für Mal: Die Tenniskommentatoren von SRF erfreuten sich ob des neuen Angriffsballs von Roger Federer. Sie nennen ihn «Halbvolleyreturn». Und das geht so: Der Maestro greift zweite Aufschläge des Gegners so früh an, dass er den Ball noch im Aufsteigen trifft. Das macht ihm in dieser Art keiner nach. Die Folge: Federer kann früher ans Netz stürmen und so sein Gegenüber unter Druck setzen.

Der Schweizer praktizierte diesen Schlag schon früher im Turnier, wie nachfolgendes Video zeigt.

Seinen neuen Angriffsball schlug er auch im Final gegen Novak Djokovic. Der Serbe zeigte sich ziemlich zerknirscht.

Das Fazit von Heinz Günthardt und Stefan Bürer: «Ein Schlag, erfunden in der Schweiz.» Das nachfolgende Video zeigt eine Sammlung dieser erstaunlichen Returns:

Federer gewann das Turnier von Cincinnati überlegen. Nach dem Finaltriumph grüsste er zuerst seine Familie – inklusive Küsschen für die beiden Mädchen.

thunertagblatt.ch/Newsnetz

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt