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Raonic kämpft sich in den Halbfinal

An den ATP-Finals in London steht der zweite Halbfinalist fest: Milos Raonic steht nach einem Sieg gegen Dominic Thiem unter den letzten Vier.

Siegreich: Der Kanadier Raonic beim Spiel gegen den Österreicher Thiem in London. (17. November 2016)
Siegreich: Der Kanadier Raonic beim Spiel gegen den Österreicher Thiem in London. (17. November 2016)
Glyn Kirk, AFP

Milos Raonic erreicht in der Gruppe «Ivan Lendl» neben Gruppensieger Novak Djokovic die Halbfinals. Der Kanadier gewinnt das «Playoff» gegen den Österreicher Dominic Thiem 7:6 (7:5), 6:3.

«Es war kein Gruppenspiel mehr, sondern ein Viertelfinal», stellte Milos Raonic am Ende richtigerweise fest. Dominic Thiem hätte als erster Österreicher am Masters die Halbfinals erreichen können. Sein grosses Vorbild, Thomas Muster, schaffte dies in vier Anläufen nie. Stattdessen steht nun erstmals ein Kanadier unter den letzten vier.

Tiebreak im ersten Satz

Die Basis zum Weiterkommen legte Milos Raonic wieder einmal mit seinem mächtigen Aufschlag. «Ich habe mich auf meine Stärken verlassen», so Raonic. «In der Schlussphase des ersten Satzes, als Dominic Thiem am Break schnupperte, befreite ich mich mit dem ersten Aufschlag aus den heiklen Momenten.» In den drei Gruppenspielen gegen Gaël Monfils, Novak Djokovic und Dominic Thiem gelangen Raonic 40 Asse.

Milos «die Frisur» Raonic brachte seine Aufschlagspiele durch, gewann am Ende des ersten Satzes das Tiebreak verdientermassen mit 7:5 und besorgte gleich zu Beginn des zweiten Satzes mit dem Service-Durchbruch zum 1:0 die Vorentscheidung. Nach 91 Minuten nützte Raonic seinen zweiten Matchball.

Wird er die Nummer 3?

So kann Raonic übers Wochenende seine brillante Saison krönen. Noch immer winkt dem Kanadier Platz 3 in der Weltrangliste. Zum neunten Mal diese Saison steht er in den Halbfinals eines grossen Turniers. Und mit Ausnahme von Novak Djokovic hat Raonic alle Stars schon besiegt. Heuer schlug er Andy Murray auf Rasen (im Queen's Club), Stan Wawrinka am Australian Open und Roger Federer sowohl in Brisbane wie in Wimbledon.

SI/mch

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