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Scharapowa geht mit neuem Trainer unter

Der erste Einsatz von Maria Scharapowa unter der Ägide von Jimmy Connors gerät zur Enttäuschung – und das keine zwei Wochen vor dem US Open.

«Das ist schmerzhaft»: Maria Scharapowa hadert mit sich selbst.
«Das ist schmerzhaft»: Maria Scharapowa hadert mit sich selbst.
Keystone

6:2, 2:0 führte Maria Scharapowa in Cincinnati in der Zweitrundenpartie gegen die US-Amerikanerin Sloane Stephens schon, als es zur grossen Wende kam. Nach 2:22 Stunden musste sich die favorisierte Russin ihrer 20-jährigen Widersacherin schliesslich mit 6:2, 6:7, 3:6 geschlagen geben. Die Zusammenarbeit mit ihrem neuen Coach, dem früheren Weltranglistenersten Jimmy Connors, der erstmals bei einem Turnier mit dabei war, beginnt damit enttäuschend.

Immerhin konnte Scharapowa, die in Wimbledon mit Hüftbeschwerden früh gescheitert war, nach ihrer rund einmonatigen Wettkampfpause wieder beschwerdefrei spielen. «Ich denke, dass ich den Match ziemlich gut begonnen habe. Aber wenn man erst einmal eine so gute Ausgangslage besitzt, darf man sie nicht mehr aus der Hand geben. Das habe ich aber getan, das ist schmerzhaft», erklärte die 26-jährige Nummer 3 des WTA-Rankings. «Ich habe lange nicht mehr gespielt, aber das kann keine Entschuldigung sein. Ich muss von der ersten Partie an bereit sein.»

Für ihre Bezwingerin Stephens, in der Weltrangliste an 17. Stelle klassiert, kommt der Triumph zur rechten Zeit. Die US-Amerikanerin, die im Januar am Australian Open Serena Williams in den Viertelfinals aus dem Turnier warf, konnte so keine zwei Wochen vor dem letzten Grand-Slam-Showdown in New York eine gehörige Portion Selbstvertrauen tanken. «Einen Satz und zwei Games lang hat Maria jeden Ball getötet. Umso froher bin ich, dass es mir gelungen ist, doch noch zu meinem Tennis zu finden und zu gewinnen», gab sie zu Protokoll.

Die deutsche Wimbledon-Finalistin Sabine Lisicki schied ebenfalls in ihrer Auftaktpartie aus. Die 23-Jährige musste sich nach einem knapp zweieinhalbstündigen Match der Serbin Jelena Jankovic mit 6:7, 7:5, 2:6 geschlagen geben.

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