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Stöhnen schadet der Reaktion des Gegners

Eine Studie aus Kanada zeigt, dass Tennisstars wie Maria Scharapowa und Rafael Nadal mit ihrem Gestöhne nicht nur Traditionalisten auf die Nerven gehen, sondern auch ihren Kontrahenten schaden.

101 Dezibel: Maria Scharapowa aus Russland.
101 Dezibel: Maria Scharapowa aus Russland.
Keystone
90 Dezibel: Monica Seles, Serbin mit US-Pass.
90 Dezibel: Monica Seles, Serbin mit US-Pass.
Keystone
109 Dezibel: Michelle Larcher de Brito aus Portugal.
109 Dezibel: Michelle Larcher de Brito aus Portugal.
Keystone
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Eine Forschergruppe der University of British Columbia spielte 33 Studenten eine Serie von 384 Videoclips mit Aufschlägen vor. Die Probanden mussten dabei auf ihrer Tastatur so schnell wie möglich angeben, in welche Richtung der Ball ging. Dies fiel ihnen deutlich schwerer, wenn während des Schlages ein Stöhnen zu hören war: Die Reaktionszeit schoss parallel zur Fehlerquote in die Höhe. «Durch die verzögerte Reaktion empfindet ein Tennisspieler den Gegner bei einem Ball, der mit 80 km/h daherkommt, um 60 Zentimeter näher als in Wirklichkeit. Das kompliziert es, einen guten Return zu schlagen», sagt Studienleiter Scott Sinnett. Er hält das Stöhnen für Schummelei.

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