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«Was ist eigentlich mit Federer passiert?»

Nach 11 Jahren im Koma kommt ein Fan von Roger Federer wieder zu Bewusstsein und schaltet während des US Open den TV ein.

Unvergesslich: Roger Federer ist für den spanischen Fan Jesus Aparicio auch nach dem Koma stark in Erinnerung.
Unvergesslich: Roger Federer ist für den spanischen Fan Jesus Aparicio auch nach dem Koma stark in Erinnerung.

Wir schreiben das Jahr 2004, ein fantastisches Jahr für Roger Federer. Der damals 23-jährige Baselbieter gewinnt zum ersten Mal das Australian Open und das US Open und verteidigt in Wimbledon seinen ersten Grand-Slam-Titel. Es ist aber auch das Jahr, wo Federer gegen den erst 17-jährigen Rafael Nadal erstmals verliert – 3:6, 3:6 am Miami Masters.

Die Sternstunde des Mallorquiners versetzt die Tennisfans in Spanien in Aufregung, ein Spanier ist ob des überraschenden Sieges aber nicht unbedingt angetan: Federer-Fan Jesus Aparicio. Der junge Mann aus Sevilla feiert 2004 seinen 18. Geburtstag und wird auf dem Weg zu seiner eigenen Party nach einem Autounfall schwer verletzt und fällt ins Koma.

11 Jahre dauert die Bewusstlosigkeit von Jesus Aparicio, ehe er am 27. August wieder die Augen öffnet und irgendwann die Frage stellt: «Was ist eigentlich mit Federer passiert?» Der mittlerweile 29-jährige Jesus erlebt gleich eine doppelte Wiedergeburt, als er erfährt, dass sein grosses Idol auch mit 34 Jahren noch immer an der Weltspitze steht. «Ich dachte, es sei ein Witz, das kann doch nicht sein.»

Wie das Tennisportal Puntodebreak.com berichtet, schaltet Jesus wenige Tage nach seinem Erwachen den TV ein und schaut sich den Sturmlauf von Roger Federer am US Open an: «Es ist unglaublich, wie Federer immer noch spielt», sagt Jesus. Erst im Final findet Federer in Novak Djokovic seinen Meister. «Schade, dass Federer nicht gewonnen hat, aber dieser Djokovic spielt ganz okay.»

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