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Wie sich die Rivalität zwischen Federer und Nadal entwickelte

Es war ein kühler März-Abend in Florida im Jahr 2004, als begann, was zu einer der bedeutendsten Rivalitäten der Sportgeschichte werden sollte. Roger Federer, Nummer 1 und seit zwölf Spielen unbesiegt, traf in Miami in einer Drittrundenpartie am zweitgrössten Turnier der USA auf einen 17-jährigen, finster dreinschauenden Emporkömmling, der schon auf Rang 34 der Welt angelangt war. Er hiess Rafael Nadal, drosch auf jeden Ball ein, als ob es der letzte Schlag seines Lebens wäre, und gewann 6:3, 6:3.
Legende Federer hatte wegen eines in Kalifornien erlittenen Sonnenstichs fünf Tage nicht trainieren können. Dennoch lobte er seinen bis anhin jüngsten Bezwinger: «Ihm gelangen einige unglaubliche Schläge. Ich denke, er wird in den kommenden Jahren der stärkste Linkshänder der Welt.» Nadal relativierte derweil seinen grössten Sieg: «Wenn Federer normal gespielt hätte, hätte ich wahrscheinlich keine Chance gehabt.»
Federer gewinnt den Final 6:3, 3:6, 6:1. Erstmals wurde Federer in einem Duell mit dem Mallorquiner von Paul Annacone betreut und trat sehr aggressiv auf. 14:2 lautete die Bilanz der Gewinnschläge im ersten Satz. Im zweiten Satz verlor Federer etwas von seiner Aggressivität und verlor diesen prompt. Dagegen drehte Federer im Entscheidungssatz wieder auf und gewann auch das dritte Hallenduell der beiden Spieler.
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