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Tom Lüthi ist wieder reif fürs Podest

Tom Lüthi hat am ersten Trainingstag zum GP von Australien gezeigt, dass er wieder reif fürs Podest ist. Als Dritter verlor der Emmentaler aber schon über acht Zehntel auf Pol Espargaro.

Lüthi konnte im Gegensatz zum spanischen Kalex-Fahrer seine Vormittagszeit nicht verbessern. Er landete am Nachmittag zwar auf dem zweiten Rang, aber weil Scott Redding am Morgen schneller war, verlor Lüthi in der Gesamtwertung noch einen Platz. Espargaros Vorsprung von fast acht Zehntel verblüfft. Denn die Piloten zwischen Rang 2 (Redding) und Rang 17 (Esteve Rabat) liegen alle innerhalb einer Sekunde. Espargaro hat als einziger noch theoretische Chancen, den WM-Titel seinem spanischen Landsmann Marc Marquez streitig zu machen. Der Suter-Pilot, der im ersten Training keine einzige Runde zustande brachte (Elektrik-Probleme), beendete das Training auf Rang 7 und kann den Titel nur noch verlieren, wenn Espargaro die beiden letzten Rennen gewinnt und er weniger als einen WM-Punkt holt.

Ein starkes Comeback feierte Randy Krummenacher. Der 22-jährige Zürcher Oberländer, der die letzten drei Rennen wegen eines Mittelfussknochenbruchs im Team Switzerland durch Jesko Raffin ersetzt worden war, meldete sich mit Rang 9 zurück. Sein nächstjähriger Teamkollege Dominique Aegerter verlor als Trainings-16. eineinhalb Sekunden, der vierte Moto2-Schweizer, Marco Colandrea, büsste als 28. schon über vier Sekunden ein.

Noch-Weltmeister Casey Stoner, der nach der Saison schon mit 26 Jahren zurücktritt, hat im MotoGP-Training eindrücklich bewiesen, dass er am Sonntag zum sechsten Mal in Serie bei seinem Heimrennen zuoberst auf dem Podest stehen will und deklassierte mit seiner Honda die Konkurrenz förmlich. Teamkollege Dani Pedrosa verlor als Zweiter 0,885 Sekunden und WM-Leader Jorge Lorenzo (Yamaha) als Dritter schon über eine Sekunde. Die beiden Spanier sind die einzigen Piloten, die noch um den WM-Titel kämpfen.

In der Moto3-Kategorie fuhr der Deutsche Jonas Folger die Bestzeit vor seinem Landsmann Sandro Cortese, der bereits vorzeitig als Weltmeister feststeht. Der Schweizer Giulian Pedone, der als einer der ganz wenigen seine Vormittagszeit (23. Rang) nicht verbessern konnte, kam in der Gesamtwertung mit fast vier Sekunden Rückstand auf Rang 28.

Phillip Island. GP von Australien. Freies Training (kombinierte Zeiten). MotoGP: 1. Casey Stoner (Au), Honda, 1:29,999 (177,900 km/h). 2. Dani Pedrosa (Sp), Honda, 0,885. 3. Jorge Lorenzo (Sp), Yamaha, 1,006. 4. Cal Crutchlow (Gb), Yamaha, 1,368. 5. Andrea Dovizioso (It), Yamaha, 1,459. 6. Alvaro Bautista (Sp), Honda, 1,617. - Ferner: 8. Valentino Rossi (It), Ducati, 2,031. 14. Colin Edwards (USA), Suter, 3,836. - 20 Fahrer im Training.

Moto2: 1. Pol Espargaro (Sp), Kalex, 1:34,578 (169,300 km/h). 2. Scott Redding (Gb), Kalex, 0,781. 3. Tom Lüthi (Sz), Suter, 0,813. 4. Miko Kallio (Fi), Kalex, 0,906. 5. Anthony West (Au), Speed Up, 0,975. 6. Mike Di Meglio (Fr), Kalex, 1,108. - Ferner: 7. Marc Marquez (Sp), Suter, 1,125. 9. Randy Krummenacher (Sz), Kalex, 1,192. 16. Dominique Aegerter (Sz), Suter, 1,599. 28. Marco Colandrea (Sz), FTR, 4,189. - 32 Fahrer im Training.

Moto3: 1. Jonas Folger (De), Kalex-KTM, 1:39,213 (161,398 km/h). 2. Sandro Cortese (De), KTM, 0,232 Sekunden zurück. 3. Maverick Viñales (Sp), FTR-Honda, 2,82. 4. Danny Kent (Gb), KTM, 0,833. 5. Romano Fenati (It), FTR-Honda, 1,054. 6. Zulfahmi Khairuddin (Mal), KTM, 1,112. - Ferner: 28. Giulian Pedone (Sz), Suter-Honda, 3,918. - 34 Fahrer im Training.

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