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«Es war das schlimmste Spiel meiner Karriere»

Die Spieler von Real Madrid plagen nach dem 1:4 gegen Ajax Amsterdam Schuldgefühle. Die Saison ist gelaufen.

Vorgeführt und ausgeschieden: Real Madrid unterliegt Ajax Amsterdam im Achtelfinal-Rückspiel 1:4. (Highlight-Video: Teleclub)

Dem sehenswerten 3:0 von Dusan Tadic ging eine strittige Szene voraus. Hatte Noussair Mazraoui den Ball gestoppt, ehe er die Seitenlinie vollends überquerte? Nach mehreren Minuten Unterbruch und der Konsultation des Video-Schiedsrichters zeigte der Unparteiische Felix Brych an: Das Tor zählt. 62 Minuten waren zu diesem Zeitpunkt gespielt.

Mit dem dritten Gegentreffer war die Schmach noch nicht perfekt. Zehn Minuten später katapultierte Lasse Schöne die Königlichen, die unmittelbar zuvor dank Asensios 1:3 zumindest wieder etwas Hoffnung schöpfen durften, mit seinem direkt verwandelten Freistoss endgültig ins Elend. Nach vier Triumphen in den letzten fünf Jahren – zuletzt drei in Serie – verabschieden sich die stolzen Madrilenen auf blamable Art.

«Uns plagen Schuldgefühle»

Aussenverteidiger Dani Carvajal sprach nach der 1:4-Niederlage von einer «Scheiss-Saison». Die Partie gegen Ajax deklarierte er gar als «das schlimmstes Spiel meiner Profi-Karriere. Ich habe mich noch nie so schlecht gefühlt.» Für Real ist die Saison gelaufen, daraus machte der 27-jährige Spanier keinen Hehl. «Innerhalb von einer Woche haben wir alle Wettbewerbe verloren.» Wie es derzeit um die Königlichen steht, veranschaulicht die Aussage von Nacho Fernández: «Uns plagen Schuldgefühle, wir sind am Boden.»

Im Cup und in der Champions League gescheitert, in der Liga abgeschlagen auf dem dritten Rang: Innerhalb einer Woche hat Real sämtliche Titelchancen verspielt. Als hätte er den totalen Absturz kommen sehen, erklärte Nacho Fernández: «So ein Abend musste früher oder später kommen. Der Liga-Titel ist so gut wie unerreichbar, im Pokal und der Champions League sind wir gescheitert. Ich kann mir vorstellen, dass dies ein Wendepunkt darstellen wird.»

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