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Vierte Thun-Niederlage in der Champions League

Der Schweizer Handballmeister Wacker Thun bezieht im fünften Spiel der Champions League die vierte Niederlage. Die Thuner verlieren daheim gegen den renommierten spanischen Klub Ademar León 25:26.

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Freude vorne, Enttäuschung hinten: Wacker verliert zum vierten Mal in der Champions League.
Freude vorne, Enttäuschung hinten: Wacker verliert zum vierten Mal in der Champions League.
Manuel Zingg
Kein Durchkommen für Ron Delhees bei seinem Abschluss.
Kein Durchkommen für Ron Delhees bei seinem Abschluss.
Manuel Zingg
Nicolas Suter (rechts) versucht sich gegen drei Verteidiger von Leon durchzusetzen.
Nicolas Suter (rechts) versucht sich gegen drei Verteidiger von Leon durchzusetzen.
Manuel Zingg
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Die Berner Oberländer bleiben nach der Hälfte des Gruppenpensums auf einem Punkt sitzen und haben in ihrer Sechsergruppe nur noch theoretische Chancen, als eine der besten zwei Mannschaften weiterzukommen. Inferior ist Wacker in der Königsklasse allerdings keineswegs. Gegen den früheren Cupsieger-Cup-Gewinner aus León erlitt das Team von Trainer Martin Rubin, dem langjährigen Internationalen, ihre dritte Niederlage mit einem Tor Unterschied.

Wegen einer langen Verletztenliste konnte Wacker erneut bei weitem nicht in idealer Besetzung antreten. Sehr früh im Spiel kam ein weiteres Handicap dazu. Phillip Holm, der Schlüsselspieler in Rückraum, wurde von den deutschen Schiedsrichtern für seine ersten zwei härteren Aktionen verwarnt. Da die dritte Verwarnung den Ausschluss bedeutet hätte, konnte Rubin den 27-jährigen Dänen für den grossen Rest des Spiels kaum noch in der Defensive einsetzen.

Der weitere Rückraumspieler Ron Delhees hatte in den ersten vier Partien der Champions League 28 Tore erzielt. Er zeigte auch gegen die Spanier einen guten Match, indem er beispielsweise Bälle eroberte und Siebenmeter herausholte. Im Abschluss jedoch war der der begabte 23-Jährige für einmal zu wenig effizient. Für fünf Tore benötigte er zehn Versuche, während Gabriel Felder seine fünf Würfe alle ins Ziel brachte.

Die Thuner hätten über 60 Minuten konstanter sein müssen, um den ersten Sieg einzufahren. Über weite Strecken der ersten Halbzeit mussten sie sich dominieren lassen. Nach einer 3:1-Führung gerieten sie 7:13 in Rückstand. In den letzten Minuten vor und den ersten Minuten nach der Pause dagegen spielten sie in jeder Beziehung sehr gut, sodass sie auf 15:15 und später auf 17:17 ausgleichen konnten. 1:30 Minuten vor Schluss glückte den Thunern das 25:25. Auf den neuerlichen Rückstand wussten sie keine Antwort mehr.

(SDA)

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