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800'000 Flamen huldigen den alten und neuen «König von Flandern»

Die Flandern-Rundfahrt ist mehr als nur ein gewöhnliches Radrennen. Sie ist der Stolz einer ganzen Provinz. Vorjahressieger Fabian Cancellara prägt die Szenerie erneut, von Krämpfen geplagt, muss sich der Berner jedoch mit Rang 3 begnügen.

Flämischer Feiertag: Die Begeisterung der Zuschauer an der Flandern-Rundfahrt ist enorm. Einheimische Fahrer wie Sieger Nick Nuyens werden genauso bewundert wie Ausländer.
Flämischer Feiertag: Die Begeisterung der Zuschauer an der Flandern-Rundfahrt ist enorm. Einheimische Fahrer wie Sieger Nick Nuyens werden genauso bewundert wie Ausländer.
Keystone
Kreative Flamen: Das Stadthaus von Geraardsbergen ist mit verschiedenen Karikaturen der Rennfahrer geschmückt. Solche Transparente hängen in vielen flämischen Dörfern.
Kreative Flamen: Das Stadthaus von Geraardsbergen ist mit verschiedenen Karikaturen der Rennfahrer geschmückt. Solche Transparente hängen in vielen flämischen Dörfern.
Philipp Rindlisbacher
Der lachende Dritte: Sieger Nick Nuyens.
Der lachende Dritte: Sieger Nick Nuyens.
Keystone
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Etwa 120'000 Menschen leben in Brügge. Wohl rund ein Viertel davon hält sich am frühen Sonntagmorgen auf den Strassen der westflandrischen Provinzhauptstadt auf. Es herrscht Ausnahmezustand. Sich in den Menschenmassen fortzubewegen und die Orientierung nicht zu verlieren, ist schwierig. Grund für den frühmorgendlichen Trubel ist ein Velorennen; nicht irgendein Velorennen, nein – die Flandern-Rundfahrt, welche über 258 beschwerliche Kilometer nach Meerbeke führt. Sie zählt zu den fünf Monumenten des Radsports und gilt neben Paris–Roubaix als populärstes Eintagesrennen der Welt.

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